Dieser maßgeschneiderte Rolls-Royce Ghost soll eine ganze Küste einfangen

Dieser maßgeschneiderte Rolls-Royce Ghost soll eine ganze Küste einfangen
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Pavel Pavlov
Autor: Pavel Pavlov

Rolls-Royce Motor Cars Brisbane präsentiert die Noosa Collection Series #1, einen Ghost Extended im Einzelstück, inspiriert von Australiens Sunshine Coast — ein zweites Fahrzeug ist bereits geplant.

Ein Händler aus Brisbane fand: Ein Ghost allein reicht nicht — dieser hier sollte eine Geschichte erzählen. Rolls-Royce hat in Australien die Noosa Collection Series #1 vorgestellt, ein speziell in Auftrag gegebenes verlängertes Ghost-Modell für das Händlerzentrum der Marke in Brisbane. Das Wort Series im Namen täuscht etwas: Bislang handelt es sich um ein einzelnes Fahrzeug, nicht um eine neue Serienausstattung. Ein zweites Projekt der Noosa Collection soll erst später im Jahr 2026 entstehen.

Das Auto wurde bei einem Concours d'Elegance in der Küstenstadt Noosa vorgestellt, der am 18. Juli in der Hastings Street stattfand. Der Ghost Extended führte die Parade an, und es gab einiges zu sehen — die Veranstalter versammelten mehr als 100 seltene und historisch bedeutsame Fahrzeuge. Die Hauptausstellung lief von 9:30 bis 17:00 Uhr und war frei zugänglich.

Die Karosserie ist in Silber und dunkelblauem Midnight Sapphire lackiert. Eine weiße Grace White-Zierlinie ergänzt das Bild und soll an Ozean, Himmel und Sandstrand von Noosa erinnern. Technische Änderungen sucht man vergeblich: Die Noosa Collection Series #1 unterscheidet sich vom gewöhnlichen Ghost Extended vor allem durch Gestaltung und Innenraumausstattung.

Im Fond sitzen einzelne Serenity Seats mit Massagefunktion, ein Unterhaltungssystem mit Bildschirmen und klappbare Picknicktische. Der Ghost Extended selbst wird von einem twinturbogeladenen 6,75-Liter-V12 angetrieben, kombiniert mit Allradantrieb und Allradlenkung. Der angegebene Verbrauch dieser Version liegt bei 15,3–15,8 l/100 km nach WLTP-Zyklus.

Der Name Noosa Collection klingt nach einer fertigen Modellreihe für Käufer. In Wirklichkeit ist es bescheidener: Rolls-Royce beschreibt das Projekt als eine Abfolge individueller Auftragsarbeiten, die von einem einzelnen australischen Händler entwickelt wird. Den Preis des ersten Fahrzeugs und seinen Käufer hat das Unternehmen nicht genannt. Auch ist unklar, ob das zweite Exemplar dieses Küstenthema aufgreift oder eine ganz eigenständige Gestaltung erhält.

Zuvor zeigte Mansory einen Tuning-Umbau des Rolls-Royce Phantom Pearl ohne Studiobeleuchtung.

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