Erst der große Auftritt in London, dann verschwand der Dacia Striker wieder von der Preisliste

Erst der große Auftritt in London, dann verschwand der Dacia Striker wieder von der Preisliste
renaultgroup.com
Vlad Komarov
Autor: Vlad Komarov

Der neue Hybrid-Kombi-Crossover von Dacia gab sein Londoner Debüt, doch UK-Bestellungen starten erst 2027 — alle Details zu Leistung, Maßen und Preis.

Der Dacia Striker zeigte sich am Themse-Ufer — verkauft wird er deswegen noch lange nicht. Der ersten britischen Öffentlichkeit stellte sich das neue Modell am 23. und 24. Juli beim Event City Escape vor, doch auf der eigenen Website führt die Marke ihn weiterhin bescheiden als „bald erhältlich“. Bestellungen in Großbritannien öffnen erst Anfang 2027 — und diese Wartezeit könnte am Ende spannender werden als die Präsentation selbst.

Denn eigentlich geht es gar nicht um London. Dacia verlässt sein gewohntes Terrain aus günstigen Kleinwagen und Crossover-Modellen und bringt ein 4,62 Meter langes C-Segment-Auto. Mit 1,53 Metern Höhe bleibt er niedriger als ein typisches SUV. Die Bodenfreiheit erzählt jedoch eine andere Geschichte — 190 mm bei den Frontantriebsversionen, 200 mm beim Allradmodell. Von der Form her ist es ein hoch aufgebauter Kombi mit Crossover-Attitüde.

Für das Modell sind ein Hybridantrieb mit 155 PS sowie das System Hybrid 150 4x4 mit Elektroantrieb an der Hinterachse angekündigt. Auf anderen europäischen Märkten soll außerdem eine Benzin-Autogas-Variante mild hybrid-G 140 folgen. Der Kofferraum soll rund 600 Liter fassen, zur Ausstattung gehören eine elektrische Heckklappe, ein Panoramadach und bis zu neun YouClip-Halterungen.

Dacia hat bereits einen europäischen Einstiegspreis genannt — unter 25.000 Euro, umgerechnet rund 28.400 US-Dollar. Die britische Preisliste bleibt dagegen weiterhin unter Verschluss. Zum Vergleich: Der Bigster startet in Großbritannien bei 25.215 Pfund. Wo sich die beiden Modelle am Ende in der Modellpalette einordnen, ist damit noch offen.

Der Striker soll Dacia helfen, den C-Segment-Anteil am eigenen Absatz von 20 auf 33 Prozent zu steigern. Die nächste echte Bewährungsprobe kommt mit der britischen Preisliste. Bleibt der neue Kombi günstiger als der Bigster, oder rückt er dank Hybridantrieb und Ausstattung weiter nach oben? Die Antwort gibt es schon bald.

Aktuelle Beiträge