Buick setzt voll auf künstliche Verknappung: Der neue Century Black Gold dürfte auf der Straße fast nie zu sehen sein. Insgesamt entstehen nur 50 Exemplare, der Verkauf in China startete am 11. September. Die siebensitzige Version kostet 549.900 Yuan und ist auf 40 Fahrzeuge limitiert. Noch exklusiver ist der viersitzige Century Black Gold für 709.900 Yuan, von dem lediglich zehn Stück gebaut werden.
Mehr Leistung gibt es dafür nicht. Der große Auftritt entsteht vor allem durch die Optik. Black Gold erhält eine zweifarbige Karosserie in Schwarz und Gold mit einem 12-schichtigen Lackaufbau. Die viersitzige Variante bietet einen hellen Innenraum mit goldener Stickerei aus mehr als 136.000 Stichen, eine vollständige Trennwand zwischen den Sitzreihen und einen ausfahrbaren 32-Zoll-Bildschirm. Der Siebensitzer behält die 2+2+3-Anordnung und 1,8 Meter lange Längsschienen für die zweite und dritte Reihe.
Unter der Haube bleibt alles beim Alten. Der Century Black Gold nutzt weiterhin den 2,0-Liter-Turbomotor mit 48-Volt-Mildhybridsystem, 237 PS und 350 Nm. Dazu kommen eine 9-Gang-Automatik und Frontantrieb. Damit ist dies nicht der stärkste Century, sondern der seltenste. Genau darauf scheint Buick abzuzielen.
Besonders deutlich wird das bei den Preisen. Die regulären Vier- und Siebensitzer des Century des Modelljahres 2026 kosten 699.900 beziehungsweise 539.900 Yuan. Für Black Gold verlangt Buick also exakt 10.000 Yuan Aufpreis. Mehr Leistung gibt es nicht, dafür mehr Luxus, ein besonderes Design und eine Stückzahl, die fast schon Sammlercharakter hat.