Ford ruft eine begrenzte Serie der Crossover-SUVs Ford Escape und Lincoln Corsair zurück, die im Louisville Assembly Plant in den USA gebaut wurden. Im Mittelpunkt steht ein möglicherweise falsches Anzugsmoment der Schrauben an den Gurtaufrollern von Fahrer- und Beifahrersitz – ein Fehler, der den Schutz bei einem Unfall beeinträchtigen könnte.

Nach Angaben des Unternehmens können sich gelöste Schrauben durch Geräusche im Bereich der Gurte bemerkbar machen, zu Hakeln im Betrieb führen und das Verletzungsrisiko bei einer Kollision erhöhen. Auslöser der Untersuchung waren fünf Garantieanträge, die am 6. November 2025 erfasst wurden. Die anschließende Prüfung ergab, dass bis zu 780 Fahrzeuge betroffen sein könnten. Angesichts der sicherheitsrelevanten Komponente wirkt der Schritt in diesem frühen Stadium folgerichtig: Rückhaltesysteme verzeihen keine Ungenauigkeiten.

Die Rückrufaktion umfasst 636 Ford Escape und 144 Lincoln Corsair aus dem Produktionszeitraum 25. November 2024 bis 3. November 2025. Die Halter werden per Post informiert und gebeten, zur Kontrolle einen Händler aufzusuchen. In den Werkstätten werden die Schrauben nachgezogen oder bei Bedarf ersetzt. Händler und Kunden sollen bis zum 19. Dezember 2025 offizielle Benachrichtigungen erhalten. Für die Besitzer ist es unterm Strich ein geplanter Werkstattstopp, der bestätigt, dass die Verschraubungen gemäß Vorgabe sitzen.