Toyota ruft in den USA rund 55.000 Hybridfahrzeuge zurück. Betroffen sind bestimmte Camry der Modelljahre 2025–2026 sowie der Corolla Cross Hybrid des Modelljahrs 2026. Für den aktuellen Camry Hybrid ist das besonders relevant, weil die US-Palette inzwischen weitgehend auf den Hybridantrieb ausgerichtet ist.

Auslöser ist eine Schraube im Inverter des Hybridsystems, die sich lösen kann. In der Folge kann der Vortrieb ausfallen – laut Hersteller sogar bei hohem Tempo. Ein Risiko, das im Verkehr niemand erleben möchte.

Wird der Mangel nicht behoben, besteht zudem ein potenzielles Brandrisiko. Konkrete Details sind derzeit knapp: Die zuständige US-Behörde hat den offiziellen Rückrufhinweis noch nicht veröffentlicht, Toyota hat den Defekt jedoch bestätigt und arbeitet an einer Abhilfe.

Fahrzeughalter sollen bis Mitte Februar 2026 informiert werden, sobald das offizielle Reparaturverfahren feststeht. Die Instandsetzung erfolgt kostenlos. Zum Zeitpunkt der Ankündigung gab es keine bestätigten Berichte über Brände, Unfälle oder Verletzungen im Zusammenhang mit dem Problem. Immerhin ein beruhigender Punkt bei einem technisch heiklen Thema.

Vor dem Hintergrund der hohen Hybrid-Nachfrage fällt der Umfang auf: In den ersten drei Quartalen des Jahres wurden in den USA 234.369 Camry und 24.594 Corolla Cross Hybrid verkauft. Die Antriebe unterscheiden sich deutlich: Beim Camry Hybrid liefert das 2,5-Liter-System bis zu 232 hp, während der Corolla Cross Hybrid mit einem 2,0-Liter-System auf 196 hp kommt.