Top 10 Auto-Premieren 2026: Elektro, Hybrid und Kultnamen
Top 10 Auto-Neuheiten 2026: vom elektrischen VW ID.Polo und Smart #2 über den günstigen Renault Twingo bis zum ersten E‑Ferrari und der Fiat‑Panda‑Familie.
2026 entwickelt sich zu einem der dichtesten Premierenjahre: Der Markt beschleunigt die Elektrifizierung, belebt vertraute Namen und probiert neue Formate aus. Motor1 Italien hat dafür eine Top Ten der spannendsten Neuzugänge zusammengestellt – von ehrlichen Citycars bis zu Premiumspielern und Sportikonen.
Auf Platz zehn liegt der Dacia Sandero mit einem Facelift. Dezente Retuschen außen mit neuer LED-Signatur und ein stärker vom Duster inspiriertes Interieur treffen auf die Hauptmeldung: den Hybrid 155 und eine neue LPG‑Variante Eco‑G 120 mit Automatik. Das könnte den Sandero noch überzeugender als nüchternen Alltagsfavoriten positionieren.
Platz neun geht an den Toyota Aygo X, der endlich Hybridtechnik aus dem Yaris erhält. Versprochen werden extrem niedrige Verbräuche, acht Zentimeter mehr Länge und dieselbe Stadtmission – nun abgestützt von einem reiferen 116 hp-Antrieb. Eine Entwicklung zur rechten Zeit für ein Auto, das in engen Straßen zuhause ist.
Achter ist der Volkswagen ID.Polo, der elektrische Dreh eines Namens, der jahrzehntelang den geradlinigen deutschen Kleinwagen definiert hat. Erwartet werden 37 oder 52 kWh Batterien und mehrere Leistungsstufen, basierend auf der jüngsten Ausbaustufe der MEB+ Plattform. Spannend wird, wie er Schlichtheit mit einem softwaregeladenen Unterbau versöhnt – hier entscheidet die Abstimmung.

Auf Platz sieben folgt der Porsche 718. Der Kniff: Die Familie wird nicht komplett elektrisch, vielmehr wird eine parallele Reihe erwartet – teils als EV, während die GTS/RS-Topmodelle den Sechszylinder-Boxer behalten. Ein Kompromiss zwischen Regulierung und Tradition, der langjährige Fans beruhigen dürfte.
Rang sechs gehört der neuen Mercedes C‑Klasse auf der Mercedes‑Benz Electric Architecture. Erwartet werden ein 800‑Volt‑System, für Batterien optimierte Verpackung – und gleichzeitig die fortgesetzte Verfügbarkeit von Verbrennern im Programm. Die Premiere ist für die zweite Jahreshälfte 2026 vorgesehen: eher eine pragmatische Absicherung als ein harter Schnitt.
Auf Platz fünf landet der nächste BMW i3, nicht länger nur ein elektrischer 3er, sondern ein eigenständiges Modell im Geist der Vision Neue Klasse. Versprochen sind 800‑Volt‑Technik und Motoren der sechsten Generation, während der benzinbetriebene 3er parallel weiterläuft. Diese klare Trennung dürfte die Profile in der Palette schärfen.
Vierter wird der Smart #2: eine Rückkehr zum kompakten Zweisitzerformat, jetzt als reines E‑Auto, gebaut in China im Rahmen der Partnerschaft mit Geely. Zurück zu den Wurzeln – wenn auch mit anderem Pass.
Das Podium eröffnet der Renault Twingo auf Platz drei. Er setzt auf Nostalgie und einen Preis unter €20.000. Genannt werden ein E‑Motor mit rund 82 hp und eine 27,5 kWh große LFP‑Batterie, der Start ist für die ersten Wochen 2026 avisiert. Ein Ansatz, der im urbanen Europa derzeit gut aufgeht.
Silber holt der erste elektrische Ferrari. Im Zentrum stehen eine 880‑Volt‑Architektur, vier Elektromotoren und akribische Arbeit an Klang und „Gefühl“, damit die DNA der Marke erhalten bleibt. Die Gratwanderung liegt auf der Hand: Erst die Emotion, dann die Zahlen.
Ganz oben steht nicht ein einzelnes Auto, sondern die Fiat‑Panda „Familie“: ein größeres SUV von etwa 4,4 Metern Länge und ein Fastback. Gebaut auf der Smart‑Car‑Plattform mit Optionen von elektrisch über Mild‑Hybrid bis Verbrenner, zielt der Start auf Ende 2026. Ein breit aufgestellter Ansatz, der zum Massenanspruch des Panda passt.