Jeep Grand Cherokee Trackhawk mit 1.800 PS: Dragy-Zeiten und 9,91 s auf der Viertelmeile
Dragy-Video: Ein 2018er Jeep Grand Cherokee Trackhawk mit rund 1.800 PS läuft 9,91 s auf der Viertelmeile und katapultiert von 97 auf 210 km/h in 3,77 s.
Schon im Serienzustand stellt der Jeep Grand Cherokee Trackhawk die Physik auf die Probe: Sein aufgeladener 6,2‑Liter‑Hellcat‑V8 leistet 707 PS, und der SUV sprintet in etwa 3,5 Sekunden auf 97 km/h. Ein aktuelles Video von Dragy Motorsports zeigt jedoch eine deutlich radikalere Auslegung – einen Trackhawk des Baujahrs 2018, dem an der Kurbelwelle rund 1.800 PS nachgesagt werden. Auf dem Papier kratzt das bereits an Drag‑Racing‑Sphären; in der Praxis stoßen derartige Umbauten allerdings immer wieder auf dasselbe Hindernis: die immense Leistung sauber von der Linie auf den Asphalt zu bringen.
Laut SPEEDME.RU hat sich am 0–97‑km/h‑Sprint dieses Monsters nicht dramatisch viel getan: 3,42 Sekunden, nur einen Hauch schneller als Serie. Ab etwa 100 km/h verwandelt es sich jedoch faktisch in eine Katapultmaschine. Der Schub von 97 auf 210 km/h dauert 3,77 Sekunden, 160–240 km/h vergehen in 3,62 Sekunden. Auf der Viertelmeile stoppen die Uhren 9,91 Sekunden bei 257,5 km/h Endgeschwindigkeit, die halbe Meile ist in 14,86 Sekunden abgehakt. Zudem wird ein Lauf von 160 auf 320 km/h in 10,45 Sekunden genannt – Werte, die man eher mit vorbereiteten Rennprojekten als mit einem Familien‑SUV verbindet.
Unterm Strich wirkt dieser Trackhawk weniger wie der ultimativ schnellste Crossover, sondern vielmehr wie ein gezielt auf die Beschleunigungsstrecke abgestimmtes Setup, das bei mittleren und hohen Geschwindigkeiten aufdreht. Die Stoppuhr liefert die eigentliche Pointe: Der Start bleibt traktionsbegrenzt, doch im mittleren Bereich legt der Antrieb vehement nach – und hört gefühlt nicht mehr auf zu drücken.