General Motors hat eine Patentanmeldung für ein Fernsteuerungssystem von Fahrzeugen eingereicht. Das Dokument US 2025/0377659 A1 wurde am 7. Juni 2024 beim US-Patent- und Markenamt eingereicht und am 11. Dezember 2025 veröffentlicht. Als Erfinder sind GM-Ingenieure mit Sitz in den USA genannt.

Die Anmeldung beschreibt ein System für präzise Fernbedienung von Lenkung, Bremse, Gas und Getriebe. Es zielt auf Situationen, in denen Genauigkeit zählt – enge Räume, Gefälle und geneigte Flächen –, in denen kleine Eingaben sauber in berechenbare Bewegungen umgesetzt werden müssen.

Im Kern steht ein tragbarer Controller mit zwei Analog-Sticks, Triggern, Schaltern und einem Kommunikationsmodul. Die Signale des Handgeräts werden von der Fahrzeugelektronik verarbeitet und in Befehle für die Aktuatoren übersetzt. Besonderes Gewicht liegt auf der Lenkung: Der endgültige Lenkwinkel wird aus den Eingaben beider Sticks in Verbindung mit Kalibrierkennfeldern berechnet. Diese Auslegung setzt klar auf Feindosierung statt grober Ein/Aus-Reaktionen – genau die Nuance, die hilft, eine Maschine durch schmale Passagen zu dirigieren.

Zudem sieht das Patent wählbare Modi, Neutralstellungen der Bedienelemente, eine Fahrtrichtungsumschaltung sowie die Option vor, den Controller mit einem Display auszustatten oder mit einem VR-Headset zu koppeln. Das Paket wirkt darauf ausgelegt, den Bediener besser informiert zu halten und Rätselraten zu vermeiden.

Nach Angaben der Entwickler ließe sich das System bei langsamen Manövern einsetzen, ebenso bei Industrie- und Agrargeräten sowie in Gefahrenbereichen. Entsprechende Fähigkeiten könnten auch in Militärfahrzeugen gefragt sein, wenn eine Bedienung ohne Besatzung erforderlich ist.