Bentleys neue Strategie: mehr Fahrgefühl, flexible Antriebe und ein elektrischer Urban-SUV ab 2026
Bentley schärft sein Portfolio: mehr Performance-Modelle mit Fokus auf Fahrgefühl, Plug-in-Hybride und V8 bleiben – erster elektrischer Urban-SUV folgt 2026.
Bentley will sein fahrerorientiertes Angebot ausbauen, ohne Kundinnen und Kunden auf einen einzigen Antrieb festzulegen. Unternehmenschef Steffen Walliser skizzierte diese Richtung im Gespräch mit Auto Motor und Sport.
Ihm zufolge wächst die Nachfrage nach Versionen mit stärkerer Emotionalität und präziserem Handling. Bentley sieht daher Spielraum, Performance-Modelle quer durch die Baureihen auszuweiten und aktiver anzubieten. Für eine Marke, die für mühelosen Vortrieb steht, wirkt die Hinwendung zu mehr Fahrgefühl und Rückmeldung wie eine zeitgemäße Weiterentwicklung.
Gleichzeitig verabschiedet sich die Marke nicht vom Verbrenner. Während intensiv am ersten rein elektrischen Bentley gearbeitet wird, bleiben Plug-in-Hybride und eine begrenzte Zahl reiner V8-Modelle im Programm. Walliser betonte, dieser Ansatz bediene unterschiedliche Kundenwünsche und halte die Strategie auf Jahre hinaus flexibel. Das liest sich als pragmatische Absicherung, die Stammkundschaft ansprechen dürfte, ohne die Elektrifizierung auszubremsen.
Der erste vollelektrische Bentley wird 2026 vorgestellt. Er kommt als luxuriöser Urban-SUV, der laut Unternehmen hohe Performance, Komfort, neue Technologien und das markentypische Interieur verbindet. Im November gab die Marke erste Details preis, im Dezember folgten Erlkönigfotos eines Prototyps.
In Summe plant Bentley, Elektrifizierung mit traditionellen Antrieben zu koppeln: edle Hybride neben Sportmodellen ab 2026, mit klarer Betonung auf Fahrfreude – ein Portfolio, das ebenso von Wahlfreiheit wie von Charakter geprägt ist.