BMW denkt die Gestaltung seiner Modelle neu, will sich jedoch nicht vollständig von markanten, polarisierenden Akzenten verabschieden. Diese Haltung unterstrich das Unternehmen mit der Premiere der zweiten iX3-Generation, deren Auftritt von der Designsprache der Neuen Klasse geprägt ist.

Der aufgefrischte iX3 behält die vertraute BMW-Silhouette, tritt aber zurückhaltender auf. Am deutlichsten fällt die neu gezeichnete Markenniere auf: aufrechter und kompakter – ein Wechsel gegenüber den bislang größeren Ausprägungen. Laut BMW-Designchef Adrian van Hooydonk richtet sich die neue Linie auf Langlebigkeit und weniger visuelle Unruhe. Die aufgeräumte Ausführung passt zu einem elektrischen Alltags-SUV, bewahrt die Markenidentität und wirkt im Straßenbild schlüssig, ohne laut zu werden.

BMW XM
A. Krivonosov für Tarantas.News

BMW betont, dass die Neue Klasse kein Ende expressiver Modelle bedeutet. Fahrzeuge wie der XM bleiben im Programm und werden nun von universelleren, ruhigeren Entwürfen flankiert. Die Marke will verschiedenen Zielgruppen klar getrennte Stilrichtungen anbieten. Das ist ein pragmatischer Ausgleich: Die Aushängeschilder holen die Aufmerksamkeit, während die feiner gezeichneten Volumenmodelle im Alltag leise überzeugen.