Mansory zeigt Nero Ventos: Breitbau und 843 PS für den Ferrari 12Cilindri
Mansory präsentiert den Nero Ventos: Ferrari 12Cilindri mit Breitbau, geschmiedetem Carbon und 843 PS aus dem V12. Nur drei Exemplare – alle Infos.
Tuner Mansory hat seine eigene Interpretation des Ferrari 12Cilindri vorgestellt und dabei Optik wie Technik grundlegend überarbeitet. Das Projekt hört auf den Namen Nero Ventos. Mit Breitbau-Kit und reichlich geschmiedetem Carbon wird der Supersportler so stark verändert, dass er fast nicht wiederzuerkennen ist – ein Auftritt, der bewusst Präsenz über Zurückhaltung stellt.
Der Wagen bekommt eine neu gestaltete Frontschürze, einen markanten Splitter, verbreiterte Kotflügel und neue Seitenschweller. Ein Band aus geschmiedetem Carbon in den Farben der italienischen Flagge zieht sich über Motorhaube, Dach, Kofferraumdeckel und Heckschürze. Am Heck arbeitet ein massiver Diffusor für die Aerodynamik. Die Karosserie ist in Matt-Schwarz lackiert, dazu kommen geschmiedete VF.5-Leichtmetallräder; der Trikolore-Streifen fasst das visuelle Thema stimmig zusammen.

Innen dominieren Carbon, schwarzes Alcantara und gelbe Akzente. Auch am Antrieb hat Mansory Hand angelegt: Der freisaugende 6,5-Liter-V12, serienmäßig mit 819 PS und 678 Nm angegeben, liefert nun 843 PS und 730 Nm. Den Spurt von 0 auf 100 km/h sieht die Firma um rund 0,1 Sekunden verbessert; auf dem Datenblatt wirkt der Zuwachs moderat, verleiht dem ohnehin intensiven Paket aber spürbar mehr Schärfe.
Geplant sind lediglich drei Exemplare des Nero Ventos, als Coupé und als Cabrio. Preise nennt Mansory nicht. Der serienmäßige Ferrari 12Cilindri startet bei mindestens 474.000 US-Dollar, und ein Umbau dieser Art lässt den Betrag in der Regel deutlich steigen.