SAIC-GM reagierte umgehend auf ein Datenbank-Leak einer chinesischen Aufsichtsbehörde und veröffentlichte die ersten offiziellen Bilder des neuen Buick Electra E7 PHEV des Modelljahres 2026. Als nächstes elektrifiziertes Crossover-Modell für China erweitert er die Electra-NEV-Familie. Mit der schnellen Enthüllung behielt Buick die Deutungshoheit über die Geschichte.

Der Electra E7 ist der dritte Neuzugang der aufgefrischten Electra-Reihe, die nun PHEV-, EREV- und BEV-Varianten umfasst. Er folgt auf die Limousine Electra L7 und den Minivan Electra Encasa. Der neue Crossover zielt auf das größte Marktsegment, in dem Käufer Hybridantriebe zunehmend als praktikable Mitte zwischen Verbrennern und reinen E-Autos sehen – ein pragmatischer Treffer ins Schwarze.

Ein Highlight ist das fortschrittliche, teilautomatisierte Assistenzpaket auf Basis der Momenta-R6-Algorithmen. Erstmals in diesem Buick-Segment ist eine LiDAR-Einheit im Dach oberhalb der Windschutzscheibe integriert, um Präzision und Funktionsumfang der Fahrerassistenz zu schärfen. Dass LiDAR in einem breit positionierten Buick auftaucht, setzt ein deutliches Zeichen, die Alltagssicherheit der Systeme spürbar zu steigern.

Der Hybridantrieb kommt in zwei Ausführungen. In den Topversionen arbeitet ein 1,5-Liter-Turbo mit einem Elektromotor zusammen, die Systemleistung liegt bei 280 kW (375 PS). Die Basisvarianten nutzen einen 1,5-Liter-Saugmotor und liefern insgesamt 237 kW (317 PS). Zwei Batterieoptionen sind vorgesehen, um Reichweite und Effizienz zu verbessern. Damit deckt die Palette gleichermaßen Fahrleistungen und Preis-Leistungs-Fokus ab.

Sein offizielles Debüt gibt der 2026 Buick Electra E7 PHEV im ersten Quartal in China, die Fertigung konzentriert sich ausschließlich auf den asiatischen Markt. Der E7 macht unmissverständlich klar, dass Buick in China auf ausgefeilte Hybride statt auf reine E-Modelle setzt – ein Ansatz, der dem aktuellen Mainstream-Geschmack sehr nahekommt.