MotorTrend hat Tesla FSD (Supervised) nach intensiven Prüfungen als bestes Fahrerassistenzsystem 2026 ausgezeichnet. Getestet wurde die aktuelle Software v14. Das Magazin ließ erkennen, dass es frühere Versionen wegen sprunghaften Verhaltens und Beinahe-Fehlersituationen kritisiert hatte und in vergangenen Vergleichen oft Rivalen wie GM Super Cruise den Vorzug gab. Die Neubewertung unterstreicht, wie deutlich sich das Verhalten auf der Straße weiterentwickelt hat – und sendet zugleich ein klares Signal an die Konkurrenz.

Laut MotorTrend sind viele der früheren Defizite behoben. Die Tester berichten, v14 agiere in komplexen urbanen Szenarien wesentlich geschmeidiger – bei ungeschützten Linksabbiegern, in Kreisverkehren, im Umgang mit Einsatzfahrzeugen und beim Fädeln durch enge Innenstadtstraßen. Zwar bleibt ständige Fahrerüberwachung Pflicht, doch die Fachleute kamen zu dem Schluss, dass derzeit kein anderes Assistenzpaket diese Breite an Fähigkeiten erreicht. In einem Segment, in dem Fortschritte oft nur in kleinen Schritten gelingen, fällt dieser Reifegrad besonders auf. Im Alltag zählt genau dieser flüssige Ablauf.

Anders als konkurrierende Systeme, die Kameras, Radar, Lidar und vorab kartierte Autobahnen kombinieren, stützt sich Teslas FSD ausschließlich auf Kameras und ist darauf ausgelegt, Stadt-, Land- und Autobahnstrecken gleichermaßen zu bewältigen. MotorTrend betont, dass gerade diese Alltagstauglichkeit – mit nahezu jedem Straßentyp zurechtzukommen – FSD von Ford BlueCruise, GM Super Cruise und BMW Highway Assistant abhebt. Der Fokus auf Vielseitigkeit orientiert sich eng daran, wie Menschen tatsächlich fahren – ein pragmatischer Ansatz, der im Vergleich überzeugt.