Der US-Umrüster AEV treibt das Heavy-Duty-Pickup-Tuning weiter voran und stellt das FXL-Paket für den Ford Super Duty vor. Herzstück der Aufwertung ist die Möglichkeit, 40-Zoll-Bereifung zu fahren – bei gleichbleibender Lenkpräzision und mit vollständig erhaltenen Werksystemen.

Was hinter dem AEV FXL-Paket steckt

Der Name FXL spielt sowohl auf die römische Zahl für 40 an als auch auf Fords FX-Offroadpakete. Serienmäßig endet der F-250 in der Tremor-Ausführung bei 35-Zoll-Reifen. AEV wollte darüber hinausgehen – jedoch ohne den Pickup zum Showtruck zu machen und ohne seinen Arbeitsethos zu verwässern. Ein Ansatz, der in diesem Segment selten so konsequent verfolgt wird.

Technik und Ausstattung

Um Platz für 40-Zoll-Gummi zu schaffen, überarbeiteten die Ingenieure sowohl die oberen als auch die unteren Bereiche der Struktur. Das Kit bringt einen 4-Zoll-Fahrwerkslift, speziell abgestimmte Bilstein-Dämpfer und breite HighMark-Kotflügelverbreiterungen. Die Bodenfreiheit unter der Hinterachse steigt auf 12 Zoll.

Ford Super Duty mit FXL-Paket / Autonews
AEV

Abgerundet wird das Paket durch AEV-Stahlstoßfänger, die für eine Winde vorbereitet sind und die volle Funktionalität der serienmäßigen Assistenzsysteme erhalten – ein Detail, das im Alltag zählt.

Einordnung

FXL steht für den Trend zu extremen Umbauten im Werksstil, bei denen Upgrades mit Elektronik und Abnahme harmonieren. Für AEV ist das ein logischer Schritt in der Zusammenarbeit mit Herstellern – und ein Hinweis darauf, dass sich selbst ein schwerer Super Duty für ernsthafte Trails rüsten lässt, ohne auf Komfort zu verzichten. Genau diese Balance macht den Ansatz schlüssig.

Mit dem FXL-Paket wird der Ford Super Duty zu einem der radikalsten Serien-Pickups am Markt – gedacht für Fahrer, denen gängige Dimensionen und Fähigkeiten längst zu zahm sind.