Mitsubishi Motors hat mit der Fertigung von zwei Modellen begonnen, die unter der Marke Nissan verkauft werden – ein weiterer Schritt zur Vertiefung der Allianz. Betroffen sind das Plug-in-Hybrid-Crossover Nissan Rogue und der Pickup Nissan Navara.

Die Produktion des Rogue Plug-in-Hybrid startete am 12. Januar im Mitsubishi-Werk Okazaki in der Präfektur Aichi, Japan. Diese Variante ist für Nordamerika vorgesehen und soll im ersten Quartal 2026 in den Verkauf gehen. Die Fertigung des Navara lief am 20. Dezember 2025 im Mitsubishi-Werk Laem Chabang in Thailand an; der Verkauf unter Nissan-Logo in Ozeanien ist für das Ende des ersten Quartals 2026 geplant.

Für Nissan bedeutet diese Regelung ein erweitertes Portfolio ohne eigenen Produktionsanlauf, während Mitsubishi die Auslastung seiner Werke erhöht. Das wirkt wie eine pragmatische Arbeitsteilung und fügt sich schlüssig in die übergeordnete Allianzstrategie ein, die die Pick-up-Entwicklung und die Elektrifizierung in den Mittelpunkt stellt.

Zudem erhält Mitsubishi im Rahmen der Zusammenarbeit ein Elektrofahrzeug auf Basis des neuen Nissan Leaf, das in der zweiten Jahreshälfte 2026 in Nordamerika auf den Markt kommen soll.