Isuzu präsentierte auf der Commercial Vehicle Show 2026 in Birmingham zwei Versionen seines D-Max Pick-ups: ein überarbeitetes Dieselmodell mit einem neuen 2,2-Liter-Motor und eine vollelektrische Variante. Diese Doppelvorstellung unterstreicht das Engagement der Marke sowohl für traditionelle Nutzfahrzeuge als auch für den wachsenden Elektromarkt.

Die wichtigste Neuerung ist ein neuer 2,2-Liter-Turbodieselmotor, der die bisherige 1,9-Liter-Einheit ersetzt. Er leistet 163 PS und 400 Nm Drehmoment und wird entweder mit einem 8-Gang-Automatikgetriebe oder einem 6-Gang-Schaltgetriebe kombiniert.

Isuzu D-MAX
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Der Pick-up behält seine Geländefähigkeiten, mit serienmäßigen Features wie Allradantrieb mit Wechsel während der Fahrt, einem Untersetzungsgetriebe, einer sperrbaren Hinterachse und einem speziellen Geländemodus. Er bietet eine Nutzlast von bis zu 1.205 kg und kann bis zu 3,5 Tonnen ziehen.

Parallel zum Diesel stellte Isuzu den D-Max EV vor, seinen ersten vollelektrischen Nutzfahrzeug-Pick-up. Er verfügt über zwei Elektromotoren mit einer kombinierten Leistung von 200 PS und 347 Nm, angetrieben von einem 66,9 kWh großen Akkupack.

Mit einer Reichweite von etwa 262 km eignet sich der EV weniger für Langstreckenfahrten. Allerdings hält er eine Nutzlast von über einer Tonne und Allradantrieb, was ihn zu einem der ersten Angebote dieser Art auf dem britischen Markt macht.

Isuzu gibt den Diesel trotz des Aufschwungs der Elektrofahrzeuge nicht auf. Die gleichzeitige Einführung des D-Max 2.2 und des EV deutet darauf hin, dass der Nutzfahrzeugsektor noch nicht bereit für eine vollständige Elektrifizierung ist.

Die Preise beginnen bei 33.495 Pfund für die Dieselversion, während das Elektromodell ab 59.995 Pfund ohne Mehrwertsteuer startet. Diese Preislücke verdeutlicht die anhaltenden Kostenunterschiede zwischen traditionellen und elektrischen Modellen, die für Käufer ein entscheidender Faktor bleiben.