Lexus zeigt seine elektrische Zukunft in einer kalifornischen Vitrine, und es ist kein Autohaus

Lexus zeigt seine elektrische Zukunft in einer kalifornischen Vitrine, und es ist kein Autohaus
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Pavel Pavlov
Autor: Pavel Pavlov

Ein Pop-up in Santana Row, ein dreireihiger TZ als Star und eine klare Botschaft: Die Zukunft beginnt zuerst in Amerika.

Lexus scheint es mit der weltweiten Elektrifizierung immer noch nicht eilig zu haben — doch in den USA hat die Marke plötzlich beschlossen, ihre elektrische Zukunft zu zeigen. Lexus of America hat eine temporäre Location namens Curated by Lexus im berühmten Viertel Santana Row in San Jose, Kalifornien, angekündigt. Die Türen öffnen am 11. Juni und schließen am 7. September 2026. Und nein, das ist kein Autohaus.

Der Star der Ausstellung ist der neue Lexus TZ — der erste vollelektrische dreireihige SUV in der Markengeschichte. Das klingt nach einer kräftigen Ansage, und die Zahlen stützen sie: serienmäßiger DIRECT4-Allradantrieb und bis zu 483 km Reichweite nach Herstellerschätzung auf 20-Zoll-Rädern.

Daneben steht der überarbeitete Lexus ES, der erstmals batterieelektrische Varianten erhält. Der frontgetriebene ES 350e schafft 494 km nach EPA, der allradgetriebene ES 500e kommt auf 444 km. Den Abschluss bildet der Lexus RZ 550e F SPORT AWD: 402 PS, 369 km EPA-Reichweite und ein Charakter, in dem Lexus sich erstmals einen Hauch von Wut erlaubt hat.

Curated by Lexus ist nicht als Showroom gedacht. Die Marke verspricht Kunstinstallationen, Verkostungen, ein Kulturprogramm und Probefahrten an ausgewählten Terminen. Außerdem wird den Gästen von den Ladelösungen IONNA und Treehouse erzählt — Lexus webt seine Elektroautos also bewusst in den Alltag ein, anstatt sie wie eine Reliquie auf einen Sockel zu stellen.

Der einfache Gedanke an der Oberfläche: Lexus verkauft keine Autos. Lexus verkauft ein Erlebnis. Und das erste Land, das dieses Erlebnis in vollem Umfang bekommt, sind die USA.

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