Ein wahrhaft ungewöhnliches Projekt ist aufgekommen: ein gepanzerter Rolls-Royce Cullinan von Inkas. Äußerlich sieht der Luxus-SUV fast identisch zur Serienversion aus, doch im Inneren verbirgt sich ein ernstzunehmender BR6-Schutz. Das bedeutet, das Fahrzeug hält Beschuss mit 7,62-mm-Automatikwaffen sowie Granatexplosionen stand.

Die Sicherheit gewährleistet ein umfassendes 360-Grad-Schutzsystem: verstärkte Karosserieteile, Panzerglas und spezielle Türüberlappungen, die das Eindringen von Splittern und Kugeln verhindern. Hinzu kommen verstärkte Türscharniere, ein geschützter Kraftstofftank, die Batterie und die Elektronik. Selbst mit beschädigten Reifen kann der Wagen dank eines Run-Flat-Systems mit verstärkten Einsätzen weiterfahren.

Die Ingenieure bieten zudem ein erweitertes Optionspaket an: Nachtsicht, Rundumkameras, ein Luftfiltersystem, Sirene, Blitzleuchten und sogar eine Notluke im Dach. Gleichzeitig bleibt das opulente Cullinan-Interieur nahezu unverändert und bewahrt so sein Premium-Komfortniveau.

Unter der Haube steckt der serienmäßige 6,75-Liter-V12 mit rund 562 PS – unangetastet, was unterstreicht, dass der Fokus auf Sicherheit und nicht auf Leistung liegt.

Dieses Projekt zeigt, wie sich der Markt entwickelt: Selbst Ultra-Luxusautos werden zu Schutzinstrumenten. Wählten Käufer früher nach Komfort, zählt für manche nun das Sicherheitsniveau mehr.