Die Hauptinvestitionen von Stellantis konzentrieren sich auf Jeep, Ram und Fiat. Diese Marken bieten dem Konzern konstante Umsatzsteigerungen und hohe Profitabilität, insbesondere in den Segmenten SUVs und Pick-ups, und erfreuen sich einer starken Nachfrage. Peugeot, obwohl global bescheidener aufgestellt, erhält zusätzliche Mittel, um seine Position im europäischen Markt zu festigen und auszubauen.

Die anderen Marken des Konzerns - darunter Citroën, Opel, Alfa Romeo und einige regionale Namen - setzen auf bewährte Technologien der Marktführer, vor allem von Jeep. Ziel ist es, ihre Wettbewerbsfähigkeit in lokalen Märkten zu steigern, ohne die jeweiligen Markenidentitäten zu verlieren.

Das Management von Stellantis betrachtet jede Marke als wertvolles Asset – selbst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind keine Schließungen geplant. Zusätzliche Investitionen sollen den allgemeinen Rückgang der Produktionszahlen ausgleichen, indem sie die Positionen in lokalen Märkten stärken.

Für die Zukunft erwägt Stellantis eine Zusammenarbeit mit dem chinesischen Hersteller Leapmotor. Laut dem CEO des Konzerns wird ein gemeinsames Projekt für ein elektrisches SUV unter der Marke Opel diskutiert. Dies würde die Einführung von Innovationen beschleunigen und die Präsenz in wichtigen Märkten ausbauen – im Einklang mit dem globalen Trend zur Elektromobilität.

Die neue Investitionsstrategie soll im Mai dieses Jahres offiziell vorgestellt werden. Sie zielt darauf ab, Stellantis' Position in verschiedenen Regionen der Welt durch den Einsatz modernster Technologien seiner führenden Marken zu stärken und die Attraktivität des gesamten Produktportfolios für spezifische Märkte zu erhöhen.