Toyota wettet alles auf Hybrid — Honda bleibt cool, und der Käufer steht plötzlich vor einer Wahl

Toyota wettet alles auf Hybrid — Honda bleibt cool, und der Käufer steht plötzlich vor einer Wahl
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Pavel Pavlov
Autor: Pavel Pavlov

Zwei Bestseller, zwei Strategien. Toyota hat den Benziner-RAV4 komplett gestrichen. Honda behält beide Optionen. Das Duell der Kompakt-SUVs 2026 wird spannend.

Toyota und Honda stehen wieder im selben Ring — Toyota RAV4 gegen Honda CR-V. Nur die Regeln dieses Kampfes sind andere geworden. Der wichtigste Unterschied zwischen den 2026er Modellen ist nicht mehr das Design oder die Ausstattungsliste. Es ist die Motorenphilosophie selbst. Toyota hat einen Schritt gewagt, bei dem vielen die Luft wegblieb: Der neue RAV4 ist ausschließlich Hybrid. Den Benziner haben sie aus dem Programm gestrichen. Honda war schlauer — behielt sowohl Benziner als auch Hybrid. Und plötzlich steht der Käufer vor einer Wahl, die es vor ein paar Jahren noch gar nicht gab.

In den USA startet der RAV4 2026 bei rund 33.350 Dollar. Der Honda CR-V mit gewöhnlichem Benzinmotor beginnt bei etwa 31.000 Dollar. Der Hybrid-CR-V ist teurer — um die 36.000 Dollar. Allradantrieb kostet bei beiden Modellen rund 1.400–1.500 Dollar Aufpreis.

Honda CR-V
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Auf dem russischen Markt tauchen die Neuheiten ebenfalls bei Händlern auf. Den RAV4 2026 gibt es ab rund 3,43 Millionen Rubel. Der CR-V kostet deutlich mehr — ab 3,99 Millionen Rubel.

Und jetzt wird’s interessant. Beim Verbrauch liegt der RAV4 klar vorn. Das Hybridsystem von Toyota verspricht geringeren Verbrauch und einen bissigeren Start an der Ampel. Hondas Trumpf liegt woanders — Komfort, Platz im Innenraum, bessere Verarbeitung und ein größerer Kofferraum. Der CR-V ist die Wahl für Leute, die sich nicht mit einer Batterie herumschlagen wollen und beim Kauf jeden Tausender umdrehen.

Aber da ist ein Haken. Und ein ernster. Toyota gilt seit Jahren als Hybrid-König — das bestreitet niemand. Nur ist der RAV4 2026 eine komplett neue Generation. Und erste Modelljahre haben immer mehr Skelette im Schrank. Der Honda CR-V steht auf einer vertrauten Plattform mit bewährtem Ruf. Für den vorsichtigen Käufer — deutlich weniger Unbekannte.

Fazit? Den RAV4 nehmen die, die Spritkosten und Restwert rechnen und an die lange Garantie auf die Hybridbatterie denken. Der CR-V ist für Käufer, denen Komfort, Platz und die Option, gar nicht erst zum Hybrid greifen zu müssen, wichtiger sind. Zwei Bestseller, zwei Strategien. Und zum ersten Mal seit Jahren — eine wirklich unterschiedliche Wahl. 

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