Der smart #5 Premium bekommt einen günstigeren Nachbarn in der Modellpalette — nur zahlt dieser Nachbar seine Bescheidenheit mit Reichweite. Der elektrische smart #5 Premium erhält eine Allradversion: Bisher gab es diese Ausstattung nur mit Hinterradantrieb, während die beiden E-Motoren anderen Modellvarianten vorbehalten waren. Der heckgetriebene Premium bleibt trotzdem im Programm — er verschwindet nirgendwohin.
Der Spaß kostet 2.500 Euro Aufpreis. Und das ist kein reiner Aufpreis für Zahlen auf dem Papier: Mit dem zweiten E-Motor behält der Käufer die komplette Premium-Ausstattung — Sennheiser-Soundsystem, belüftete Vordersitze, beheizte Rücksitze und Doppelverglasung. Die genauen Preise hängen vom jeweiligen Markt ab.
Für die bessere Traktion muss man jedoch mit Reichweite bezahlen. Und die Rechnung fällt spürbar aus. Die angegebene Reichweite sinkt von 590 auf 540 km nach WLTP-Zyklus, während der Energieverbrauch von 18,4 auf 19,9 kWh je 100 km steigt. Keine Überraschung: Genau diese Werte nennt smart bereits für die heckgetriebenen Pro+ und Premium sowie für die bestehenden Allradversionen des #5.
Parallel zur zusätzlichen Leistung legt die Marke auch stilistisch nach. Für smart #1, #3 und #5 gibt es die neue Black Collection — ein Paket auf Basis der Pro+-Ausstattung, das laut Quelle 600 Euro kostet. Enthalten sind schwarze Lackierung, dunkle Karosserieelemente und eigene Räder. Beim #5 kommen zudem schwarze 19-Zoll-Räder und bündige Türgriffe hinzu. Technische Änderungen bringt das Paket nicht — nur Optik.
Der Rollout der überarbeiteten Modellpalette startet am 30. Juli in Italien und Spanien. Weitere europäische Märkte sollen schrittweise folgen, doch wann genau und zu welchen Preisen, verrät smart bisher nicht — eine offizielle Mitteilung mit vollständigem Zeitplan und Länderliste gibt es noch nicht.
Zuvor hieß es bereits, dass der neue smart #2 im Oktober auf dem Pariser Autosalon vorgestellt wird.