Es sah so aus, als sollte der elektrische Elroq den Karoq leise in Rente schicken. Doch Škoda hat andere Pläne. Markenchef Klaus Zellmer sagte Autocar, dass der kompakte Crossover einen Nachfolger bekommt. Er soll 2027 oder 2028 vorgestellt werden, und eine der wichtigsten Optionen könnte ein Plug-in-Hybrid mit mehr als 100 km elektrischer Reichweite sein.
Und genau hier wird es spannend. Dass ein neuer Karoq kommt, ist keine Überraschung mehr: Schon am 16. Juli hatte Škoda offiziell angekündigt, den Nachfolger zum Übergang von 2027 auf 2028 zu präsentieren. Neu ist die Begründung. Zellmer hat nun erklärt, warum die Marke dieses Segment nicht allein dem Elroq überlässt. Das Elektro-SUV ist erfolgreich, konnte den Karoq aber nicht für alle Kunden ersetzen.
Was steckt also unter der Haube? Laut Zellmer wird das Antriebsangebot sehr nah am heutigen Kodiaq liegen. Exakte Daten des künftigen Karoq sind damit noch nicht bestätigt, die Richtung ist aber klar. Der Kodiaq iV kombiniert einen 1,5-Liter-TSI mit einem Elektromotor, kommt auf 204 PS, nutzt eine 25,7-kWh-Batterie und schafft im WLTP-Zyklus mehr als 100 km rein elektrisch, ohne den Benziner zu starten.
Unterm Strich entscheidet sich Škoda nicht zwischen Elektroantrieb und Verbrenner — die Kunden bekommen beide Wege. Der Elroq bleibt das reine Elektroauto, während die zweite Karoq-Generation an der MQB-Architektur festhält und nach den Aussagen des Markenchefs auf Verbrennungsmotoren und elektrifizierte Varianten setzt. Die endgültige Antriebspalette hält Škoda noch geheim.