Honda hat den Accord für den japanischen Markt überarbeitet — und auf den ersten Blick kaum etwas verändert. Der Verkaufsstart ist am 31. Juli 2026, im 50. Jubiläumsjahr des Modells. Von einer technischen Revolution keine Spur: Der Hersteller konzentrierte sich auf kleine Details am Äußeren. Dafür stiegen die Preise beider Ausstattungen um satte 352.000 Yen — und genau das lässt sich nicht übersehen.
Der Basis-Accord e kostet jetzt 5.951.000 Yen statt bisher 5.599.000 Yen. Die Version e Honda SENSING 360+ verteuerte sich von 5.999.400 auf 6.351.400 Yen. Das sind unverbindliche Preisempfehlungen inklusive japanischer Verbrauchssteuer; Zulassung, Versicherung und weitere Nebenkosten kommen separat hinzu, und Händler können ihre eigenen Preise festlegen.
Die optischen Änderungen sind punktuell, fast unsichtbar ohne direkten Vergleich. Die orangefarbenen Seitenteile der Scheinwerfer weichen klaren Elementen, die Blenden um die Optik und die untere Karosserieverkleidung werden nun in der Hauptfarbe des Fahrzeugs lackiert. Bei der höheren Ausstattung hängt die Gestaltung des Kühlergrills von der gewählten Farbe ab: Beim blauen Canyon River Blue Metallic ist er blau, bei allen anderen Farben schwarz. Für diesen Blauton ist auch die Antenne in Schwarz gehalten (Berlina Black), sonst ist sie in Wagenfarbe lackiert.
Beide Versionen behalten den Frontantrieb und den Zweimotoren-Hybridantrieb e mit Zweiliter-Benzinmotor. Der Normverbrauch liegt bei 23,8 km/l nach WLTC-Zyklus in Japan, umgerechnet rund 4,2 l/100 km — eine für diese Fahrzeugklasse fast unauffällige Zahl. Honda hat keine Änderungen an Leistung, Batterie oder Getriebe angekündigt.
Der eigentliche Unterschied zwischen den Ausstattungen liegt weiterhin bei den Fahrassistenten. Honda SENSING 360+ hält den Wagen unter bestimmten Bedingungen auf der Autobahn in der Spur, ohne dass der Fahrer ständig lenken muss, unterstützt beim Spurwechsel und kann das Fahrzeug anhalten, wenn der Fahrer nicht mehr reagiert. Das ist Assistenz der Stufe 2, kein autonomes Fahren — und Honda betont das ausdrücklich.
Wofür zahlt der Käufer also tatsächlich drauf? Vor allem für das überarbeitete Außendesign — nicht für einen neuen Motor oder eine spürbar bessere Effizienz.
Honda hat kürzlich die Tuning-Palette für den Prelude in Japan erweitert.