Scout Motors hat auf einen Bericht der deutschen Zeitung Der Spiegel reagiert, der eine mögliche Verzögerung des Produktionsstarts der SUV-Modelle Terra und Traveler thematisiert. Demnach könnten technische Herausforderungen die Markteinführung bis zum Sommer 2028 verschieben. Aus Kreisen heißt es, frühere Zeitpläne scheinen nun unwahrscheinlich.

Das Unternehmen betont jedoch, es gebe derzeit keine Änderungen am Fahrplan. Ein Unternehmenssprecher verwies darauf, dass aktuell keine Aktualisierungen zum Zeitplan oder zur Produktstrategie geplant seien. Die offizielle Website nennt weiterhin das Jahr 2027 als Start der Produktion, enthält aber einen Hinweis auf mögliche Anpassungen.

Scout hebt Fortschritte in der Modellentwicklung, beim Bau des Werks in South Carolina und beim Aufbau eines Lieferantennetzwerks hervor. Die 1.100 Acre große Anlage in Blythewood wird komplett neu errichtet – ebenso wie die Fahrzeuge selbst, die nicht auf bestehenden Volkswagen-Group-Produkten basieren.

Der Startpreis soll unter 60.000 US-Dollar liegen. Für die vollelektrischen Varianten und Modelle mit Benzingenerator können Interessenten gegen eine rückzahlbare Reservierungsgebühr von 100 Dollar einen Platz sichern. Die Reichweite der Elektroversionen wird mit bis zu 350 Meilen (563 km) angegeben, während Versionen mit erweiterter Reichweite über 500 Meilen (mehr als 805 km) schaffen sollen. Diese neuen Fahrzeuge zielen auf den nordamerikanischen SUV-Markt ab.