Audi ist endlich aufgewacht — und der Nuvolari brüllt es in die Welt

Audi ist endlich aufgewacht — und der Nuvolari brüllt es in die Welt
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Vlad Komarov
Autor: Vlad Komarov

Audi hat den seriennahen Nuvolari-Prototyp im italienischen Nardò ans Limit gebracht. Die Zahlen sind brutal. Der aktive Heckflügel ist noch brutaler.

Audi schickt den Nuvolari in die Schlacht. Auf der italienischen Teststrecke Nardò wurde ein seriennaher Prototyp ans Limit gebracht — und das Unternehmen konnte nicht widerstehen, das Video zu veröffentlichen. Zuvor war der Supersportwagen schon auf dem Nürburgring gesichtet worden, jetzt also das italienische Oval bei Höchstgeschwindigkeit.

Unter der Haube — ein echtes Biest. Plug-in-Hybrid: ein 4,0-Liter-Biturbo-V8, eine Lithium-Ionen-Batterie mit 7,3 kWh und gleich drei Axialfluss-Elektromotoren. Systemleistung: 987 PS oder 1.001 metrische „Pferde“. Die Zahl ist kein Zufall — Audi liebt runde Symbole.

Und jetzt zur Dynamik. Von 0 auf 100 km/h — in 2,6 Sekunden. Spitze — über 350 km/h. Im Video durchfährt der Wagen Kurven im kontrollierten Drift und liegt auf der Geraden, als langweile ihn das Oval.

Erstmals gibt es auch den aktiven Heckflügel zu sehen. Er kennt drei Stellungen: geschlossen, geringer Abtrieb, hoher Abtrieb. Er arbeitet selbstständig — oder auf Kommando des Fahrers. Und nebenbei: Er ist auch Luftbremse. Maximaler Abtrieb — über 400 Kilo. Das ist kein Flügel mehr, das ist ein aerodynamischer Anker.

Audi sagt, die Prototypen seien gerade weltweit unterwegs. Die europäischen Bestellungen öffnen sich im vierten Quartal, die Auslieferungen beginnen in der ersten Hälfte 2027. Nur 499 Exemplare werden gebaut — kein einziges mehr. Der Nuvolari wird der stärkste Serien-Audi der Geschichte. Und allem Anschein nach das schnellste Straßenauto, das je vier Ringe getragen hat.

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