SEAT startet Vorserie von Elektrofahrzeugen im Werk Martorell
SEAT hat im Werk Martorell eine Vorserie von Elektrofahrzeugen gestartet, um Produktionsprozesse für den Cupra Raval zu testen. Erfahren Sie mehr über die Modernisierung und die Pläne für die Serienfertigung.
SEAT hat am Werk in Martorell eine Vorserie von Elektrofahrzeugen gestartet. In der finalen Industrialisierungsphase werden derzeit Produktionsprozesse und Qualitätsstandards getestet, bevor die Serienfertigung des Cupra Raval beginnt. Später wird der Volkswagen ID. Polo hinzukommen, eines der Schlüsselprojekte des Volkswagen-Konzerns im Bereich erschwinglicher urbaner Elektroautos.
Für diese Modelle wurde das Werk umfassend modernisiert: Rund 160.000 Quadratmeter Fläche wurden angepasst, die Produktionslinie 1 wurde aktualisiert, 1.000 neue Roboter kamen in die Karosseriebauhalle, und 60 Stanzwerkzeuge, darunter eine PXL-Presse, wurden installiert. Zudem ist eine 600 Meter lange automatisierte Brücke in Betrieb gegangen, die die Montagelinie mit der Batteriesystemwerkstatt verbindet.
SEAT/Cupra koordiniert auch die Entwicklung verwandter Modelle wie den VW ID. Cross und den Škoda Epiq. Das Projekt umfasst über 90 Zulieferer und 110 Produktionsstandorte in Spanien, die etwa 70 Prozent der Materialkosten ausmachen.
Die Elektrofahrzeugproduktion in Martorell stellt einen bedeutenden Meilenstein für den Volkswagen-Konzern dar und ist Teil des Programms zur Einführung neuer Modelle im kompakten urbanen Segment ab 2026. Die Serienproduktion soll bald anlaufen.