Fiat bereitet die nächste Generation des Toro-Pickups vor, deren Debüt für Mitte 2029 erwartet wird. Das Modell soll auf die STLA-Medium-Plattform wechseln, wie brasilianische Quellen berichten. Diese Architektur kommt bereits im neuen Jeep Compass zum Einsatz und wird auch beim anstehenden Lancia Gamma verwendet. Die Produktion wird im Stellantis-Werk in Goiânia, Brasilien, aufgebaut.

Der Antriebsstrang wird erweitert: Geplant sind Versionen mit einem 48-Volt-Mild-Hybridsystem, Plug-in-Hybrid-Varianten und ein vollelektrisches Modell, das nach 2030 erscheinen soll. In den Hybridversionen dient der bereits aus dem südamerikanischen Markt bekannte 1,3-Liter-Turbo-Flex-270 als Hauptverbrennungsmotor.

Die Plug-in-Hybride erhalten das Bio-Hybrid-Plug-in-System, das rein elektrisch, mit Benzin oder im kombinierten Modus betrieben werden kann. Erwartet wird ein siebengangiges robotisiertes e-DCT-Getriebe, das für hohes Drehmoment ausgelegt ist. Die Batterie lädt sich sowohl durch Rekuperation beim Bremsen als auch über externe Quellen auf. Bei den PHEV-Varianten ist Allradantrieb mit einem Elektromotor an der Hinterachse vorgesehen.

Der neue Toro ist Teil der Markenstrategie, ab 2026 neue Fahrzeuge zu entwickeln, wobei die Hybridisierung und Elektrifizierung der Modellpalette im Fokus steht. Unklar bleibt, ob das Modell auf den globalen Markt drängt oder seinen Schwerpunkt weiterhin auf Südamerika legt, wo die aktuelle Generation ein Segmentführer ist.