Das amerikanische Tuning-Unternehmen Steeda Autosports treibt den Ford Explorer ST weiter voran und präsentiert eine neue Modifikation: Das Bremssystem des Mustang Shelby GT350R wird eingebaut. Für diesen familienfreundlichen Crossover ist das ein Schritt in Richtung echter Sportwagen-Qualitäten.

In der Serienausführung benötigt der Explorer ST etwa 33,2 Meter, um von 96 km/h zum Stillstand zu kommen. Vor dem Umbau lag die Bremsstrecke in Steedas eigenen Tests bei 31,7 Metern. Nach dem Einbau der Scheiben und Bremszangen des Shelby sank der durchschnittliche Bremsweg auf nur noch 29 Meter. Das ist eine Verbesserung von fast drei Metern für einen schweren SUV – ein spürbarer Gewinn. Die neuen Scheiben haben einen etwa 10 Prozent größeren Durchmesser als die Serienteile, bringen aber nur rund 0,34 kg zusätzliches Gewicht.

Die Komponenten sind in Race Red erhältlich, was dem Crossover einen mutigeren Look verleiht und seine Performance-Ambitionen unterstreicht. Dieses Projekt baut auf Steedas laufendem Tuning-Programm für den Explorer ST auf, das auf frühere Arbeiten mit dem Fully Networked Vehicle-System folgt.

Ingenieure haben gezeigt, dass Teile aus Fords Sportmodellen ohne größere strukturelle Änderungen integriert werden können. Solche Projekte verdeutlichen, wie vielseitig die moderne Plattform der Marke geworden ist. Selbst ein Familien-SUV kann mit den richtigen Anpassungen Sportwagen-Niveau erreichen – zumindest beim Bremsen.