Mercedes bringt 2026 die dritte Generation des GLA auf den Markt, eines seiner wichtigsten Modelle. Die Neuauflage wechselt auf die MMA-Plattform und bildet den Einstieg in die nächste Technologiewelle der Marke. Erhältlich wird sie in zwei Ausführungen sein: als Hybrid mit einem 1,5-Liter-Benzinmotor und 48-Volt-System sowie als vollelektrischer SUV mit einem grundlegend neuen Technikkern.

Die Elektrovarianten verfügen über eine 800-Volt-Architektur, hohe Effizienz und ein fortschrittliches „digitales Gehirn“, das den GLA zum softwaredefinierten Fahrzeug macht. Die EV-Palette umfasst den GLA 250+ und GLA 350 mit 85-kWh-Batterie, später folgt ein günstigerer GLA 250 mit 58 kWh. Die Reichweite soll bei 640 bis 670 km liegen, was Konkurrenten wie den iX1 und Q4 e-tron deutlich übertrifft. Die Leistung variiert von 262 bis 348 PS, bei der Allradversion kommt ein zusätzlicher Frontmotor hinzu.

Die Hybridvarianten behalten eine klassische Struktur, bieten 160 bis 190 PS und Vorderrad- oder 4Matic-Antrieb. Mercedes wird auf der MMA-Plattform keine Diesel-GLA-Modelle produzieren. Parallel entwickelt AMG leistungsstarke EV-Versionen, die eine neue sportliche Richtung vorgeben.

Das Interieur wird mit CLA und GLB vereinheitlicht und umfasst ein 10,25-Zoll-Fahrerdisplay, einen 14,5-Zoll-Zentralbildschirm und optional ein Beifahrerdisplay. Das neue MBUX-System ist vollständig online, integriert KI-Fähigkeiten und unterstützt erweiterte Over-the-Air-Updates.

Trotz der technologischen Fortschritte werden die Abmessungen nicht wesentlich wachsen, um Überschneidungen mit dem GLB zu vermeiden. Bei den Elektroversionen gibt es erstmals zusätzlichen Stauraum unter der Haube. Der GLA soll in der zweiten Hälfte 2026 auf den Markt kommen und sich als einer der technologisch fortschrittlichsten Kompakt-SUVs seiner Klasse positionieren.