Ineos Automotive arbeitet weiter an der Entwicklung seines neuen Fusilier-SUV. Das Modell soll kleiner ausfallen als der Grenadier und das Portfolio der Marke erweitern. Das Projekt wurde Anfang 2024 erstmals vorgestellt, mit einer geplanten Markteinführung für 2027. Allerdings wurde die Entwicklung später vorübergehend gestoppt.

Der Grund für die Pause lag in der schwachen Nachfrage nach Elektrofahrzeugen sowie in der allgemeinen Unsicherheit der Branche. Diese betrifft unter anderem Zölle, Steuern und den Zeitplan für die Umstellung auf Elektromobilität. Das Unternehmen hat nun bestätigt, dass das Fusilier-Projekt weiterhin aktiv ist und Teil seiner Wachstumsstrategie bleibt.

Ursprünglich war geplant, das Fahrzeug auf einer rein elektrischen Plattform zu entwickeln. Auch eine Version mit Reichweitenverlängerer stand zur Diskussion – ein Antriebskonzept, bei dem der Hauptantrieb elektrisch erfolgt und ein Benzinmotor die Batterie nachlädt. Gerade für ein Geländefahrzeug könnte sich diese Option als besonders geeignet erweisen.

Die Entwicklung eines kompakten SUV soll der Marke helfen, einen breiteren Markt zu erschließen. Aktuelle Modelle wie der Grenadier und der Pick-up Quartermaster richten sich vor allem an anspruchsvolle Offroad-Enthusiasten und werden in relativ geringen Stückzahlen produziert. Ein kompakteres Modell könnte somit eine neue Phase für das Unternehmen einläuten, das vom britischen Unternehmer Jim Ratcliffe gegründet wurde.