Ferrari bereitet sich auf die Markteinführung seines ersten Elektroautos vor – des Luce-Crossovers, der bereits zu den meistdiskutierten Neuheiten der Automobilbranche zählt. Vorläufigen Daten zufolge soll der Preis bei rund 647.000 US-Dollar liegen, womit er zum teuersten SUV der Welt wird und in eine eigene Premium-Kategorie aufsteigt.

Obwohl eine offizielle Premiere noch aussteht, sind bereits zentrale technische Details bekannt. Der Luce erhält einen rein elektrischen Antriebsstrang mit über 1.000 PS und bietet eine Alternative zu Ferraris traditionellen Verbrennermodellen.

Der Preis liegt deutlich über dem des aktuellen Flaggschiffs, dem Purosangue mit seinem Saug-V12, der etwa 430.000 US-Dollar kostet. Die Differenz von über 200.000 Dollar unterstreicht die Positionierung des Luce als eigenständiges Produkt.

Ferrari Luce
ferrari.com

Ferrari setzt auf Elektromobilität, versucht jedoch nicht, über Preis oder Stückzahlen zu konkurrieren. Der Luce gilt als Halo-Auto – ein Image-Träger, der die technologischen Fähigkeiten der Marke demonstriert.

Quellen zufolge verfügt der Wagen über ein einzigartiges Interieur, das mit dem ehemaligen Apple-Designer Jony Ive entwickelt wurde, sowie eine fortschrittliche elektrische Architektur. Der Preis soll innerhalb einer Spanne von zehn Prozent variieren, selbst die niedrigste Schätzung liegt jedoch über 580.000 Dollar.

Der Abstand zu Wettbewerbern ist radikal. Der Lamborghini Urus SE kostet rund 250.000 Dollar, der Aston Martin DBX bis zu 400.000 Dollar, und Elektromodelle wie der Porsche Taycan oder der Lotus Eletre sind deutlich günstiger.

Im Grunde erschafft Ferrari ein neues Segment, in dem Preis und Exklusivität wichtiger sind als technische Daten. Dies spiegelt einen aktuellen Branchentrend wider: Elektrifizierung wird nicht nur zur Technologie, sondern auch zum Positionierungsinstrument.