Es ist passiert. Die Chevrolet Corvette ZR1X des Modelljahrs 2026 ist jetzt das am schnellsten beschleunigende Auto, das Car and Driver jemals an seine Messtechnik gehängt hat. Der Hybrid-Hypercar schoss in 1,8 Sekunden von 0 auf 60 mph, also auf 97 km/h. Acht Zehntel. Lesen Sie das noch einmal.
Und das Verrückte — genau dasselbe Exemplar lief beim letzten Test noch 2,1 Sekunden bis 100 und 9,2 Sekunden auf der Viertelmeile. Frische Michelin-Pneus drauf — und alles war neu geschrieben. Die ZR1X riss die 402 Meter in 8,9 Sekunden ab und kreuzte die Ziellinie mit 249 km/h. Damit ist sie das erste Serienauto in der Geschichte von Car and Driver, das unter 9 Sekunden auf der Viertelmeile bleibt. Eine Schallmauer, die ewig wirkte, ist eingestürzt.
Und jetzt kommt’s — die ZR1X hat nicht nur Benziner zersägt. Die Elektro-Monster wurden gleich mit weggeblasen. Den bisherigen 100-km/h-Rekord bei Car and Driver teilten sich Lucid Air Sapphire und Porsche Taycan Turbo GT. Beide verloren gegen die Corvette um jeweils 0,1 Sekunden. Auf der Viertelmeile schlug der neue Chevrolet Lucid und Bugatti Chiron Super Sport, die zuvor bei 9,1 Sekunden standen. Tausend-PS-Elektroautos, ein Hypercar für über drei Millionen Dollar — alle hinter einer Corvette.
Der Kontrast zu alten Corvettes ist brutal. Vor zwanzig Jahren brauchte die C6 Z06 noch 3,6 Sekunden auf 97 km/h. Die neue ZR1X erreicht in derselben Zeit schon 161 km/h. Auf 209 km/h geht es in 5,9 Sekunden, auf 241 km/h in 8,3. Und das alles mit dem ZTK-Trackpaket und dem riesigen Heckflügel — Aero, die das Auto auf den Asphalt klebt, aber Topspeed kostet. Stellen Sie sich mal vor, was das Ding ohne diese Bremse leisten könnte.