Ein Chevrolet-Crossover läuft anderthalb Jahre am Stück vom Band

Ein Chevrolet-Crossover läuft anderthalb Jahre am Stück vom Band
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Dmitry Yakin
Autor: Dmitry Yakin

Der Chevrolet Trax des Modelljahrs 2026 läuft 18 statt der üblichen 12 Monate vom Band – und schiebt das überarbeitete Modell ins Jahr 2027. Was das für Käufer bedeutet.

542 Tage – so lange will Chevrolet den Trax des Modelljahrs 2026 bauen, fast anderthalb Jahre statt der üblichen zwölf Monate. Die Produktion startete am 7. Juli 2025 und soll laut GM Authority bis zum 31. Dezember 2026 laufen. Ein normaler Modelljahrwechsel ist nach rund einem Jahr abgeschlossen — hier sind es fast achtzehn Monate. Und diese Ausdehnung hat eine direkte Folge: Der überarbeitete Crossover rutscht ins Kalenderjahr 2027.

Offiziell hat GM das Datum noch nicht bestätigt, es kann sich also noch ändern. Doch der Zeitpunkt passt zu gut, um Zufall zu sein — er fällt mit der Vorbereitung des ersten spürbaren Facelifts dieser Trax-Generation zusammen. Erste Prototypen sind bereits mit getarnter Front und Heckpartie unterwegs, als wollte GM etwas Wichtiges verbergen. GM Authority erwartet Änderungen an Innenraum und Elektronik. Chevrolet selbst hat dazu bislang kein Wort verloren.

Gebaut wird der Trax im GM-Werk im südkoreanischen Changwon. Der 2026er ist bereits das dritte Modelljahr der zweiten Generation, entsprechend klein fallen die Änderungen aus: ein paar neue Farben und kleinere Ausstattungsanpassungen. Unter der Haube bleibt alles beim Alten — ein 1,2-Liter-Turbo-Dreizylinder mit 137 PS, Sechsstufenautomatik und ausschließlich Frontantrieb.

Die Preise in den USA: Der Trax LS startet bei 23.495 Dollar. Die höheren Ausstattungen 2RS und Activ kosten ab 27.195 Dollar.

Der lange Produktionszyklus stellt Käufer vor eine Entscheidung. Gegen Ende des Auslaufmodells könnten Händler verstärkt versuchen, Restbestände des Trax 2026 loszuwerden — bestätigte Abverkaufsprogramme gibt es aber noch nicht. Auf die 2027er-Version zu warten, lohnt sich nur für Käufer, denen das neue Design und eine mögliche Multimedia-Aktualisierung wirklich wichtig sind: Der genaue Preis und der Umfang der Änderungen sind weiterhin unbekannt.

Klarheit gibt es erst, wenn Chevrolet das Facelift offiziell vorstellt und die Bestellungen öffnet. Dann zeigt sich, ob die Produktion des aktuellen Trax tatsächlich am 31. Dezember endet — und wie viel teurer sein Nachfolger wird.

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