Grok übernimmt endlich Tesla-Funktionen, doch alte Autos schauen nur zu

Grok übernimmt endlich Tesla-Funktionen, doch alte Autos schauen nur zu
A. Krivonosov
Dmitry Yakin
Autor: Dmitry Yakin

Grok steuert Klima, Musik, Anrufe und mehrere Fahrzeugfunktionen gleichzeitig. In einem Test mit 170 Befehlen schaffte der Assistent 116 — Intel-Atom-Teslas gehen dennoch leer aus.

Tesla gibt Grok Zugriff auf die Fahrzeugsteuerung — und Besitzer älterer Autos stehen plötzlich draußen. Seit dem Summer Update 2026 kann der Assistent Klimaeinstellungen ändern, Musik starten, Anrufe tätigen und die passenden Menüpunkte finden. Bei Teslas mit Intel-Atom-Prozessor bleibt dieser neue Zauber jedoch vorerst aus.

Und der Funktionsumfang ist größer, als viele erwartet haben dürften. Ein Besitzer stellte Grok mit 170 verschiedenen Befehlen auf die Probe. Das Ergebnis: 116 erfolgreich ausgeführte Aktionen, also etwas mehr als 68 %. Der Assistent regelte Temperatur und Sitzheizung, bediente Scheibenwischer und Spiegel, startete die Navigation, öffnete das Handschuhfach und verarbeitete einzelne Befehle für Sentry Mode und Dashcam.

Richtig spannend wird es, wenn der Fahrer mehrere Dinge in einem Satz verlangt. Grok kann die Spiegel einklappen, die Temperatur ändern und gleichzeitig die Scheibenwischer einschalten. Für Menschen klingt das selbstverständlich, für Sprachsysteme im Auto ist es jedoch ein deutlicher Sprung: Früher waren oft getrennte Befehle und fast perfekt formulierte Sätze nötig.

Ganz ohne Grenzen geht es natürlich nicht. Für die Fahrzeugsteuerung muss Grok in den Assistant-Modus versetzt werden. Der Assistent selbst benötigt einen AMD-Prozessor sowie Premium Connectivity oder Wi-Fi, und Tesla führt die Funktion weiterhin als Beta. Der Hersteller stellt eine Ausweitung auf weitere Fahrzeuge in Aussicht, verspricht aber keine Unterstützung für Intel Atom per gewöhnlichem OTA-Update.

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