Die Dubai Police hat wieder einmal gezeigt, was sie besser kann als fast jeder andere: aus einem Polizeiauto einen echten Blickfang machen. Ihre außergewöhnliche Flotte wächst um einen Mansory Ferrari 812 Superfast. Und die Zahlen passen zum Auftritt: Die Polizei nennt bis zu 800 PS, 0 auf 100 km/h in 2,8 Sekunden und 345 km/h Höchstgeschwindigkeit. Vorgestellt wurde das Auto am Eröffnungstag des Arabian Travel Market 2026.
Unter der Haube bleibt der frei saugende 6,5-Liter-V12. Spannend wird es beim Vergleich. Ferrari selbst gab für den serienmäßigen 812 Superfast 800 cv, 0 auf 100 km/h in 2,9 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 340 km/h an. Beim Polizeiwagen fallen die offiziell genannten Fahrleistungen etwas besser aus, allerdings erklärt Dubai Police nicht, ob dieser Unterschied auf mechanische Änderungen von Mansory zurückgeht.
Optisch hält sich dagegen niemand zurück. Der Ferrari trägt die typische weiß-grüne Lackierung der Dubai Police und ein deutlich überarbeitetes Aerodynamikpaket von Mansory. Für gewöhnliche Straßenpatrouillen ist er nicht gedacht. Stattdessen soll er vor allem in den bekanntesten Touristengebieten der Stadt rund um Burj Khalifa, Sheikh Mohammed bin Rashid Boulevard und JBR Präsenz zeigen. Damit ist er zugleich Polizeiauto und rollende Visitenkarte Dubais.
Es ist bereits das fünfte gemeinsame Projekt von Dubai Police und Mansory. Zuvor kamen umgebaute Mercedes-AMG G 63, Rolls-Royce Cullinan, Ferrari Purosangue und Lamborghini Revuelto in die luxuriöse Polizeiflotte. Nun folgt der 812 Superfast. Das Modell gehört bereits zum vorigen Kapitel der Ferrari-Geschichte mit Frontmotor-V12, denn im Programm hat der 12Cilindri seinen Platz übernommen. In Dubai beginnt für diesen Ferrari trotzdem eine völlig neue Karriere.