Chevrolet Corvette ZR1 übertrifft Erwartungen mit hoher Produktion
Der Chevrolet Corvette ZR1 mit 1.064 PS und 0-60 mph in 2,2 Sekunden erlebt unerwartete Nachfrage. Erfahren Sie mehr über Produktionszahlen und Kundenpräferenzen.
Chevrolet hat die Nachfrage nach seinem neuen Flaggschiff, dem Corvette ZR1, deutlich unterschätzt. Mit einem 1.064 PS starken Biturbo-V8 und einer Beschleunigung von 0 auf 60 mph in 2,2 Sekunden hat sich der Sportwagen schnell zu einem der am aktivsten produzierten Supersportwagen entwickelt. Corvette-Trackern zufolge waren bis Anfang 2026 bereits über 1.000 ZR1-Einheiten gebaut worden, dazu kamen 156 Allradmodelle des ZR1X. Diese schnellste Version schafft den Sprint auf 60 mph in nur 1,68 Sekunden. Diese Zahlen übertreffen die ursprünglichen Markterwartungen, die aufgrund von Exklusivitätsüberlegungen von deutlich geringeren Stückzahlen ausgegangen waren.
Die Gesamtproduktion des Corvette C8 für das Modelljahr 2026 belief sich auf 16.793 Fahrzeuge. Das sind 6.000 mehr, als Lamborghini im gesamten Jahr 2025 verkauft hat. Zudem kursieren Gerüchte über einen Corvette Grand Sport für 2027, der die C8-Baureihe weiter ausbauen könnte.

Besonders bemerkenswert sind die Statistiken zur Kundenwahl. Trotz einer breiten Farbpalette von Hysteria Purple bis Roswell Green entscheiden sich 27,4 Prozent der Käufer für Schwarz, gefolgt von Weiß und Gelb. Riptide Blue landet mit 4,8 Prozent auf dem letzten Platz. Bei den Ausstattungspaketen ist das Bild noch eindeutiger: Rund 80 Prozent der Kunden bestellen Kohlefaser-Aerodynamikteile und bevorzugen damit maximale Performance gegenüber der Basisausstattung. Die Innenausstattungen zeigen ein ähnliches Muster: Das Premiumpaket 3LZ dominiert die Bestellungen, während nur 1,8 Prozent die 1LZ-Variante wählen.
Hohe Leistung, ein aggressiver Preis von 185.000 US-Dollar und zugängliche Optionen machen den ZR1 zu einem attraktiven Angebot in einem Segment, in dem traditionelle Supersportwagenmarken auf Exklusivität und limitierte Auflagen setzen. Chevrolet verfolgt jedoch einen anderen Ansatz: Wenn der Markt bereit ist, kann ein Flaggschiffmodell breit verfügbar sein – und die Käufer bestätigen dies mit ihrer Nachfrage.