Deutschland verliert eine der lautstärksten kommenden Neuheiten von Mercedes-Benz — und kämpft offenbar nicht einmal darum. Die künftige kompakte G-Klasse baut der Konzern wohl nicht im deutschen Werk, sondern im ungarischen Kecskemét. Das berichtet MBPassion unter Berufung auf Automobilwoche. Damit bleibt das Werk in Rastatt, das ebenfalls auf das Projekt gehofft hatte, auf absehbare Zeit ohne eines der auffälligsten Modelle der Marke.
Die Rede ist von dem Modell, das die Presse längst Mini-G, Baby-G oder Little G getauft hat. Es soll die unverkennbar „eckige“ Silhouette der klassischen G-Klasse behalten — dabei aber kompakter und vermutlich günstiger werden. Die große G-Klasse rollt weiterhin im österreichischen Graz vom Band. Die kleinere Variante hingegen will Mercedes laut Quelle in der bereits ausgebauten ungarischen Fertigung unterbringen.
Der Grund ist simpel — Geld. Genauer gesagt: die Chance, es zu sparen. In den Standort Kecskemét investiert Mercedes seit Jahren und baut die Kapazitäten dort konsequent aus. Der neue kompakte Geländewagen soll 2027 auf den Markt kommen — und wird nach aktuellem Stand nicht rein elektrisch bleiben: Erwartet werden Versionen mit unterschiedlichen Antrieben.
Zuvor hieß es, Mercedes-Benz werde den neuen CLA am 4.–5. Juli in Tokio zeigen.