Der werkseitige Lamborghini Urus SE Performante blieb nicht lange der stärkste Urus. Das deutsche Tuning-Atelier ABT Sportsline hat eine Veredelung entwickelt, die den Hybridantrieb auf 910 PS bringt – 98 PS mehr als das Werksflaggschiff. Das Drehmoment steigt auf 1.100 Nm, während der serienmäßige elektrische Teil des Antriebs unverändert weiterarbeitet.
Das Paket ABT Power S bringt dem Standard-Urus SE 110 PS und 150 Nm mehr. Der Preis liegt bei 5.000 Euro – ohne Montage und TÜV-Abnahme. Doch selbst das ist nicht die Grenze: Wer mehr als 910 PS möchte, bekommt auf Anfrage eine Version mit bis zu 1.000 PS.
Optisch verrät sich der veredelte Crossover durch Carbon-Anbauteile an der Karosserie und geschmiedete 23-Zoll-Räder ABT IRL23. Vorne kommen Reifen der Größe 285/35 ZR23 zum Einsatz, hinten 325/30 ZR23. Zum Angebot gehören außerdem ein Frontspoiler, Seitenschweller, Heckschürzenteile und Spiegelkappen.
Zum Vergleich: Der Serien-Urus SE leistet 800 PS und 950 Nm, beschleunigt in 3,4 Sekunden auf 100 km/h und erreicht 312 km/h. Der werkseitige Urus SE Performante kommt auf 812 PS und 1.000 Nm – der Sprint gelingt in 3,3 Sekunden bei gleicher Spitzengeschwindigkeit von 312 km/h.
Fahrleistungen zur 910-PS-Version hat ABT bislang nicht veröffentlicht. Ob sie also schneller ist als der werkseitige Performante, lässt sich noch nicht sagen – dieser erhielt schließlich nicht nur mehr Leistung, sondern auch umfassende Änderungen an Fahrwerk, Aerodynamik und Federung. ABT hat vorerst nur einen Trumpf, dafür einen gewichtigen: die reine PS-Zahl.
Zuvor wurde berichtet, dass Ariel nach dem 4RR einen noch stärkeren Atom bauen könnte.