Das hat keiner kommen sehen: Der BMW iX3 der zweiten Generation läuft den Bestelllisten förmlich davon. Bis Mitte März hatte BMW bereits mehr als 50.000 Bestellungen für den elektrischen SUV verzeichnet — und jetzt meldet der Hersteller, dass die Marke von 100.000 in Reichweite ist.
Der Grund liegt auf der Hand. BMW hat eine günstigere, hinterradgetriebene Version des iX3 40 mit einem Elektromotor und kleinerer Batterie eingeführt. In Deutschland startet er bei 63.400 €, umgerechnet rund 72.440 $ — das sind 7.500 € (etwa 8.570 $) weniger als beim iX3 50 xDrive. Die Umrechnung basiert auf einem aktuellen Kurs von etwa 1 € = 1,1429 $. Günstiger heißt hier eindeutig gefragter, und die Bestellzahlen belegen es.
Mit der Nachfrage wächst auch die Landkarte. Die Auslieferung der Allradversion in den USA startet bereits in diesem Herbst, während China und weitere Märkte die Langversion mit verlängertem Radstand erhalten. Das Werk in Debrecen läuft bereits im Zweischichtbetrieb und kommt der frühen Nachfrage kaum hinterher. Ab der zweiten Jahreshälfte 2027 steigt zusätzlich Mexiko ein und baut dort den iX3 in Standardlänge.
Unterdessen legt auch die elektrische Limousine i3 an Fahrt zu: BMW hat die Bestellungen früher als geplant freigegeben, ohne auf ein offensichtliches Signal zu warten. Die Familie Neue Klasse ist damit mehr als nur eine neue Baureihe — sie ist BMWs großer Einsatz auf die Elektrifizierung, und dieser Einsatz zahlt sich sichtlich aus.