Ein Käufer zahlt 3 Millionen Dollar für drei Pixar-Porsches

Ein Käufer zahlt 3 Millionen Dollar für drei Pixar-Porsches
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Dmitry Yakin
Autor: Dmitry Yakin

Porsche verwandelte drei 911er in Buzz, Woody und Jessie für Toy Story 5 — ein einziger Käufer nahm alle drei für 3 Millionen Dollar mit.

Porsche brachte zum Goodwood Festival of Speed 2026 drei Autos mit, auf die niemand vorbereitet war. Inspiriert von Toy Story 5, sind das keine Showcars mit aufgeklebten Folien — jedes ist ein echtes Einzelstück aus dem Sonderwunsch-Programm, und das gesamte Trio wurde bereits für 3 Millionen Dollar an einen einzigen privaten Käufer verkauft.

Der Blickfang ist der 911 GT3 RS im Buzz-Lightyear-Look. Die weiße Karosserie wird mit Lizard Green und violetten Akzenten kombiniert, und der riesige Heckflügel wurde gestaltet, um Buzz’ ausklappende Weltraumflügel nachzuahmen. Die weißen Magnesiumräder erhalten spezielle „Space Ranger“-Nabendeckel, und auf den Reifen steht „Lightyear“. Im Innenraum setzt sich das Thema mit weißer Verkleidung, grünen Einsätzen und Buzz-inspirierten Details fort.

911 Carrera T
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Der 911 Carrera T, gewidmet Woody, wirkt auf den ersten Blick zurückhaltender — doch aus der Nähe zeigt er mehr. Die blaue Lackierung imitiert die Struktur von Denim, der untere Karosseriebereich ist in Coffee Black gehalten, dazu goldene Akzente, spezielle Felgen mit Sheriffstern-Nabendeckeln und eine Woody-Grafik auf den Türen.

Im Innenraum: braunes Vintage-Leder, Jeansstoff-Einsätze auf den Sitzen, rote Karo-Akzente und der Schriftzug „Ride Like the Wind!“. Sogar der Schaltknauf des 6-Gang-Schaltgetriebes bekam einen Pixar-Ball als Aufsatz.

Das dritte Auto ist der 911 Targa 4 GTS im Jessie-Stil. Die Karosserie ist in perlmutt-weißem Jessie White Metallic lackiert, der untere Bereich in 944 Cobalt Blue Metallic, dazu Akzente in Atacama Yellow und rote GTS-Red-Streifen. Das rote Targa-Dach verweist direkt auf Jessies Cowboyhut.

Im Innenraum — Denim, Fußmatten mit Kuhfell-Muster, kontrastfarbenes Leder und beleuchtete Einstiegsleisten mit der Aufschrift „YEE HAW!“. Sogar der klassische Targa-Schriftzug wurde durch „Jessie“ ersetzt. Und hier die Pointe: Alle drei Autos wurden als ein einziges Los für 3 Millionen Dollar verkauft. Der Erlös ging an Big Brothers Big Sisters of America, das American Red Cross und die Starlight Children’s Foundation.

911 Carrera T
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Für Porsche zählen solche Projekte genauso viel wie eine weitere leistungsgesteigerte Sonderversion. Die Marke setzt zunehmend auf Seltenheit, Personalisierung und teure Individualaufträge. Wenn ein Unternehmen weniger Autos bauen, aber mit jedem mehr verdienen will, wird Sonderwunsch vom dekorativen Zusatz zur eigenständigen Ertragsquelle.

Diese 911er sind nicht deshalb interessant, weil sie Pixar-Figuren nachbilden. Sie zeigen, wie weit Porsche geht, wenn ein Käufer nicht nur für Geschwindigkeit zahlt — sondern für eine Geschichte, die sich kein zweites Mal bestellen lässt.

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