Drei chinesische Chevrolets waren erst der Anfang – jetzt kommt ein vierter

Drei chinesische Chevrolets waren erst der Anfang – jetzt kommt ein vierter
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Dmitry Yakin
Autor: Dmitry Yakin

Der Chef von GM South America sagt, der nächste Schritt sei „näher, als er scheint“. Favorit ist ein kompakter Wuling, mit dem niemand gerechnet hat.

Drei elektrifizierte Chevrolets chinesischer Herkunft waren offenbar nur das Aufwärmen. GM baut Berichten zufolge einen vierten. Nach Gesprächen in China wurde GM-South-America-Chef Thomas Owsianski deutlich: „Der nächste Schritt ist näher, als es scheint.“ GM Authority erwartet unter Berufung auf eigene Quellen in Kürze die Ankündigung eines weiteren Modells für Südamerika – GM selbst schweigt bislang.

Die Kette steht bereits. Spark EUV und Captiva EV laufen schon jetzt in Brasilien vom Band. Der Captiva PHEV soll noch vor Ende 2026 ins Werk PACE einziehen – als erster lokal gebauter Plug-in-Hybrid von Chevrolet. Das dritte elektrifizierte Modell des Werks in weniger als einem Jahr. Ein Tempo, das vor Kurzem noch nach Fantasie geklungen hätte.

Und genau darin liegt das Paradox. GM greift immer stärker auf Plattformen und fertige Fahrzeuge aus den Gemeinschaftsunternehmen SGM und SAIC-GM-Wuling zurück – während der Einzelhandel von Chevrolet in China selbst zurückgefahren wird. Die Produktion bleibt, die Marke verschwindet aus den Schauräumen und wird zur reinen Exportmaschine. Vorrang haben Südamerika, Mexiko, der Nahe Osten, Afrika und der asiatisch-pazifische Raum.

Als Favorit gilt laut Presse der kompakte Wuling Bingo Pro. Er könnte eine Stufe unterhalb der aktuellen Elektro-SUVs von Chevrolet einsteigen. Doch hier endet die Vermutung, und die Tatsache beginnt: GM hat das nicht bestätigt. In China misst der Bingo Pro 4.050 mm in der Länge, mit Versionen für 330 beziehungsweise 403 km Reichweite nach CLTC-Zyklus.

Der nächste Schritt ist also keine Spekulation mehr – sondern ein Name. Erst eine offizielle Ankündigung zeigt, ob es tatsächlich der Bingo Pro wird, ob er einen bekannten Namen wie Celta oder Joy bekommt – und ob er es ins brasilianische Produktionsprogramm 2027 schafft.

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