Volvos kleinster Elektro-Crossover hat plötzlich fast vollständig Schwarz angelegt — und für diese düstere Exklusivität wird ein Aufpreis fällig. In Japan ist der Verkauf des EX30 Ultra P5 Long Range Electric Black Edition gestartet. Die Auflage ist auf nur 150 Fahrzeuge begrenzt, der Preis liegt bei 5,99 Millionen Yen.
Doch die spannendste Zahl ist nicht einmal der Endpreis. Der reguläre EX30 Ultra P5 Long Range Electric kostet in der aktuellen japanischen Preisliste 5,79 Millionen Yen. Damit verlangt Volvo für die Black Edition 200.000 Yen zusätzlich. Und was bekommt der Käufer dafür? Sicher keine Mehrleistung.
Unter dem schwarzen Dekor steckt der bekannte heckgetriebene EX30 mit einem 272-PS-Elektromotor, 343 Nm Drehmoment und einer 69-kWh-Traktionsbatterie. Der eigentliche Effekt der Sonderedition liegt in der Optik. Die Karosserie trägt Onyx Black, Embleme und Elemente der Front sind glänzend schwarz ausgeführt, und anstelle der Serienräder gibt es spezielle 19-Zoll-Fünfspeichenräder in derselben Farbe.
Auch innen wird es nicht heller — und das ist durchaus als Kompliment gemeint. Volvo stattet die limitierte Serie mit Black-Nordico-Sitzen und weißen Kontrastnähten aus. Nordico ist ein von Volvo entwickeltes Material, das teilweise auf biobasierten Rohstoffen beruht. Dazu kommen Dark-Flax-Dekore mit der Struktur von natürlichem Flachs.
Damit ist der Deal ziemlich klar: Die zusätzlichen 200.000 Yen bringen weder mehr Reichweite noch mehr Leistung. Bezahlt werden Seltenheit, schwarze Details und die Chance, eines von nur 150 Exemplaren zu besitzen. Vernünftig? Nicht ganz. Aber limitierte Sondermodelle kauft man selten nur mit dem Taschenrechner.
Volvo hatte zuvor bestätigt, dass der EX30 externe Geräte über seine Traktionsbatterie mit Strom versorgen können wird.