Die Brussels Motor Show 2026 markierte für Subaru einen Wendepunkt: Die Marke brachte gleich drei Elektro-Modelle nach Europa, im Rampenlicht stand der neue E-Outback. Im Geist bleibt er ein Outback – ein praktischer, hochbeiniger Kombi –, nur eben ohne Auspuff, wie 32CARS.RU berichtete.

Technisch wirkt das Paket zeitgemäß: eine 74,7‑kWh‑Batterie, ein Dual‑Motor‑Antrieb mit 280 kW und der Sprint von 0 auf 100 km/h in rund 4,4 Sekunden. Die WLTP‑Reichweite wird mit etwa 500 km angegeben, und das Schnellladen von 10 auf 80 Prozent dauert selbst bei Minusgraden ungefähr eine halbe Stunde – ein wichtiger Punkt für ein 2026er Auto, das durch alle Jahreszeiten funktionieren soll.

Wichtig ist ebenso, dass Subaru den Charakter des Modells nicht neu schreibt. Der Allradantrieb bleibt, es gibt 210 mm Bodenfreiheit, Dual X-Mode und bis zu 1,5 Tonnen Anhängelast – klare Signale, dass der Abstecher in den Wald weiterhin zur DNA gehört. Im Innenraum soll das Platzangebot den Solterra übertreffen, und der Kofferraum ist auf echte Touren ausgelegt statt auf Messegepäck. Genau das dürfte die Stammkundschaft erwarten.

Neben dem E-Outback feierte der kompakte Elektro-Crossover Uncharted Premiere – wahlweise mit Front- oder Allradantrieb und einer angegebenen Reichweite von bis zu 600 km. Der Solterra im Modelljahr 2026 erhält mehr Leistung, schnellere Beschleunigung und ein verbessertes Ladeverhalten, behält aber seine fünf Euro NCAP-Sterne.

Das ist in der heutigen Marktlage selten: Statt ein Elektroauto wie alle anderen zu bauen, scheint Subaru die seit Langem geschätzten Tugenden ins Batteriezeitalter zu tragen. Liefert der E-Outback abseits des Asphalts das gleiche Vertrauen wie bisher, könnte er zu einem der überzeugendsten Allrounder seines Segments werden – ohne Ausreden zu verlangen, nur weil er elektrisch ist. Am Ende wird er sich genau daran messen lassen müssen.