Audi hat für den RS Q8 ein neues Tuningpaket von ABT präsentiert, das den ohnehin schnellen SUV deutlich leistungsstärker und optisch markanter macht. Das Äußere bleibt zurückhaltend: mattes Carbon an der Front, Belüftungseinsätze mit RSQ8-S-Schriftzug, ein Heckspoiler und ein markantes Edelstahl-Vierrohrauspuffsystem runden das Bild ab. Komplettiert wird das Paket durch 23-Zoll-ABT-IR23-Felgen und ein Level-Control-System, das Fahrhöhe und Handling optimiert.

Im Innenraum sind die Änderungen minimal – lediglich ABT-Logos auf Kopfstützen, Verkleidungselementen und Schaltern. Der Fokus liegt klar auf der Performance: Während der Serien-RS Q8 600 oder 640 PS leistet, steigert das ABT-Paket die Leistung auf 740 PS, in der Top-Version sogar auf 760 PS. Damit gehört der RSQ8-S zu den leistungsstärksten Serien-SUVs und kann es problemlos mit Sportwagen aufnehmen, alles bei einem dezenten Auftreten.

ABT positioniert das neue Modell als perfektes „Sleeper-SUV“ – ein praktisches Familienauto, das gleichzeitig sportliche Top-Dynamik bietet. Das Paket startet bei etwa 63.000 US-Dollar.

ABT-getunter Audi RSQ8-S
abt-sportsline.com

Der BMW X5 M Competition mit 625 PS gilt als fahrerorientiertester im großen deutschen Trio – mit straffer Federung, direkten Reaktionen und klassischem M-Handling. Er wirkt in manchen Situationen agiler, liegt aber offiziell fast 120 bis 135 PS unter dem RSQ8-S. Das bedeutet einen klaren Vorteil für den getunten Audi beim Beschleunigen auf gerader Strecke. Zudem bleibt der RSQ8-S im Alltag bürgerlicher.

Der Mercedes-AMG GLE 63 S mit 612 PS setzt dank EQ-Boost-System auf Komfort und Drehmoment. Er zieht sanft, souverän und klingt edel, doch in puncto Rohleistung zieht der getunte Audi einfach davon: Der Leistungsunterschied beträgt bis zu 150 PS, was sie in unterschiedliche Leistungsklassen einordnet. Mercedes bietet dabei das hochwertigste Interieur – etwas, das ABT bewusst unangetastet lässt.

In der 760-PS-Version bewegt sich der RSQ8-S im Bereich von Hyper-SUVs wie dem Lamborghini Urus Performante und dem BMW XM Label Red, bleibt dabei aber unaufdringlicher und optisch ruhiger. Sein größter Vorteil ist die Kombination aus zivilem Erscheinungsbild, massiven Leistungsreserven und den vergleichsweise moderaten Tuningkosten von 63.000 US-Dollar. Damit bietet er den zugänglichsten Weg, dem „750+-PS-Club“ beizutreten.