Während die Konkurrenz fleißig Nachrufe auf den Verbrennungsmotor schreibt, macht Mazda das Gegenteil — und liefert gleich den nächsten Hinweis. Das japanische Markenregister hat eine frische Anmeldung verbucht: SKYACTIV-Z HEV. Der Name ist gesichert, und das bedeutet nur eines „ein neuer Hybridantrieb auf Basis des SkyActiv-Z-Motors steht in den Startlöchern.“
Laut Bericht wird der nächste Mazda CX-5 das erste Modell mit der neuen Technik sein. Und das ist kein Zufall. Der Crossover bleibt weltweit das Zugpferd der Marke, also passt es ins Bild, die nächste Hybridgeneration ausgerechnet im Bestseller einzuführen. Die Logik liegt auf der Hand: wenn sich ein neues System beweisen muss, dann am Topseller des Hauses.
Im Kern des SkyActiv-Z arbeitet ein neuer 2,5-Liter-Vierzylinder-Benziner. Mazda spricht von der „idealen Verbrennung“ und meint das ernst — gesetzt wird auf ultra-magere Gemischbildung, maximale thermische Effizienz und genau jenen Charakter, für den die Marke geliebt wird. Die Technik soll von Tag eins die Euro-7-Norm und die kommenden Vorgaben in Nordamerika erfüllen. Heißt: Mazda will keine Zwischenschritte gehen.
Doch selbst das reicht den Japanern nicht. Untersucht werden zusätzlich der Betrieb mit klimaneutralen Kraftstoffen und Zeolith-Systeme zur direkten CO2-Abscheidung aus dem Abgas. Während andere alles auf die Elektrifizierung setzen, gräbt Mazda weiter im Verbrennerlager. Stur — aber konsequent. Die Marke ist überzeugt, dass der Hubkolbenmotor noch lange nicht am Ende ist.
In Japan gibt es den aktuellen CX-5 bereits als Mild-Hybrid mit dem 2,5-Liter-Motor: 176 PS und 237 Nm. Das ist nur das Vorprogramm. Das vollwertige Hybridsystem SkyActiv-Z wird gegen 2027 erwartet. Und sobald es kommt, könnte sich der neue CX-5 von der Hybrid-Masse genau dadurch absetzen, was zählt — durch eine eigene Entwicklung aus dem eigenen Haus, statt geliehener Technik von nebenan.