Jensen Interceptor GTX: Comeback des legendären Autoherstellers
Der britische Autohersteller Jensen kehrt mit dem Interceptor GTX zurück. Erfahren Sie Details zum Vorserien-Prototyp, Design und V8-Motor.
Jensen, einst Hersteller von Karosserien für Kleinwagen, bevor das Unternehmen englische Sportwagen baute, stellte offiziell 2011 den Betrieb ein. Bereits Ende der 1970er Jahre war die Produktion praktisch zum Erliegen gekommen. Der legendäre britische Automobilhersteller unternahm 2001 und 2015 Versuche, sich neu zu erfinden, doch diese blieben erfolglos. Nun gibt es Hoffnung, dass der jüngste Anlauf gelingt.
Heute, am 15. April, gab Jensen International Automotive bekannt, dass sein neues Modell den Namen Jensen Interceptor GTX tragen wird. Das Unternehmen teilte erste Details zum bevorstehenden Start mit. So soll ein Vorserien-Prototyp noch in diesem Jahr, wahrscheinlich bis Ende Juni, präsentiert werden.
Jensen International Automotive hob hervor, dass Jeff Quail eine wichtige Rolle im Projekt spielt. Quail ist nicht nur eine bekannte Persönlichkeit der US-Automobilindustrie, sondern auch der Sohn von Kjell Quail, einem ehemaligen Eigentümer von Jensen Motors.
Die Wiederbelebung des Interceptor-Namens knüpft an das ikonische Spätmodell Jensen Interceptor an. Das Original von 1972 fiel durch ein markantes Design mit auffälligen hinteren Säulen auf. Neben der italienisch entworfenen Karosserie aus Fiberglas wurde dieser charakteristische Zweitürer mit 2+2-Sitzanordnung von einem großen amerikanischen Motor angetrieben, obwohl er in England montiert wurde.
Wenn der neue Jensen Interceptor GTX-Prototyp 2026 endlich enthüllt wird, wird sein stromlinienförmiges Design von einer handgefertigten Aluminiumkarosserie und einem passenden Aluminiumchassis ergänzt. Das Auto wird erneut einen V8-Motor erhalten, wobei berichtet wird, dass dieser neu entwickelte Antrieb speziell angefertigt wird. Weitere Details sollen näher an der Premiere bekannt gegeben werden.