Skoda geht endlich aufs Ganze. Am 23. Juni 2026 enthüllt die Marke in Frankreich den Peaq — ihr erstes wirklich großes Elektro-SUV. Das ist das neue Flaggschiff. Das ist die batterieelektrische Alternative zum Kodiaq. Und das ist ein frontaler Angriff auf den Kia EV9, an dem die Tschechen vier lange Jahre gearbeitet haben. Die europäischen Bestellbücher öffnen im Sommer.
Die Silhouette ist kaum eine Überraschung — die Serie wuchs aus dem Vision-7S-Konzept von 2022 heran. Länge: 4.874 mm, Radstand: stattliche 2.965 mm. Der Peaq hängt damit sogar den Kodiaq ab, und der Hauptkofferraum soll bis zu 1.010 Liter fassen, vorn kommen weitere 37 dazu. Das ist ein SUV mit großem Kofferraum, ohne Wenn und Aber.
Im Design setzt Skoda voll auf Dramatik. T-förmige Lichtsignaturen, ein glänzend schwarzes Tech-Deck-Face-Panel, ein komplexes Lichtband vorn, eine hohe Gürtellinie, breite hintere Säulen und versenkte Türgriffe — jedes Detail arbeitet an der Aura eines Premium-Flaggschiffs. Hinten finden sich wieder T-förmige Leuchten und ein Verbindungselement mit dem Markenzeichen.
Unten arbeitet die MEB-Plattform des Volkswagen-Konzerns. Zwei Batterien und drei Versionen zum Start. Die Basis bekommt einen 63-kWh-Akku und einen heckmontierten 201-PS-Motor. Die Varianten 90 und 90x schalten auf eine 91-kWh-Batterie hoch und leisten 282 beziehungsweise 295 PS. Produziert wird der Peaq im Skoda-Stammwerk in Mladá Boleslav.