Wenn der Empfang endet, fängt der Compass erst richtig an

Wenn der Empfang endet, fängt der Compass erst richtig an
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Pavel Pavlov
Autor: Pavel Pavlov

Stellantis bringt Satelliten-5G in einen Serien-Jeep — und ausgerechnet die Offroad-Marke könnte die Spielregeln der Auto-Konnektivität neu schreiben.

Stellantis zeigt etwas, das vor zwei Jahren noch in den Folien von Tech-Konzernen steckte. Satelliten-Konnektivität direkt im Auto — und zwar nicht in einer Studie, sondern im Serien-Jeep Compass. Die Präsentation läuft am 17.—18. Juni auf der MOVE 2026 in London, im ExCeL London. Hauptdarsteller des Standes ist der Compass.

Die Erklärung ist einfach: Mobilfunknetze decken eben nicht alles ab, und 5G per Satellit erweitert die Reichweite dorthin, wo bisher Funkstille herrschte. Für Jeep passt das Szenario fast schon zu gut — die Marke verkauft seit Jahrzehnten die Idee von Touren jenseits des Asphalts, wo das Netz früher aufgibt als die Nerven des Fahrers.

Die zweite Premiere wiegt vielleicht sogar schwerer. Die L4-Ready Platform ist eine Komplettlösung für autonomes Fahren der Stufe 4, und Stellantis positioniert sie als Rückgrat für Robotaxis. Hardware, Software, Integration — alles in einem Paket, damit sich autonome Mobilitätsdienste in Städten schneller starten lassen.

Am Stand zeigt der Konzern auch, wer in diesem Rennen mitzieht. Die Partnerliste ist kurz, aber laut: Bolt, NVIDIA, Pony.ai, Uber und Wayve.

Zuvor wurde gemeldet, dass Jeep den Verkauf des Compass in Australien eingestellt hat.

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