Stellen Sie sich vor: Sie ziehen am Griff, und die Tür öffnet sich nicht. Nichts ist kaputt — das Auto bewahrt jemanden vor Schaden. So verhält sich Tesla jetzt. Der Konzern hat begonnen, Blind Spot Warning While Parked in großem Stil auszurollen — eine Funktion, die einen der tückischsten Stadtunfälle beenden soll, wenn Fahrer oder Beifahrer die Tür direkt vor einem Radfahrer, einem Motorradfahrer oder einem anderen Verkehrsteilnehmer aufreißen. Sie kam mit dem frischen Software-Zweig 2026.20, einschließlich Update 2026.20.6.
Die Logik ist einfach und fast genial. Das Auto steht, und das System erkennt ein Objekt, das sich im toten Winkel nähert? Dann ertönt beim Griff zur Tür ein Warnton, die Totwinkelanzeige blinkt — und die Tür gibt beim ersten Druck nicht nach. Eine kurze Pause. Dann drückt man erneut und öffnet sie von Hand. Der springende Punkt: Das Auto sperrt Sie nicht ein. Es schenkt Ihnen einfach jene eine zusätzliche Sekunde, um sich umzublicken.
Zunächst war die Funktion ein Privileg des überarbeiteten Tesla Model 3 Highland. Dann erreichte sie den Cybertruck. Und jetzt ist das überarbeitete Model Y Juniper an der Reihe, dazu das Model S ab 2021 und neuer sowie das Model X ab 2021 und neuer.
Für den durchschnittlichen Fahrer ist das eines jener Updates, die man im Alltag kaum bemerkt. Aber genau dieses kann in der dichten Stadt entscheidend sein. Ein Türschlag ist besonders für Radfahrer und Motorradfahrer gefährlich — sie fahren dicht an geparkten Autos entlang und können nicht immer rechtzeitig reagieren.
Zuvor wurde berichtet, dass das Tesla Model Y in Spanien eine Version mit sieben Sitzen erhalten hat.