Niemand hat mit einem Hybrid-Monjaro gerechnet – und doch ist er da

Niemand hat mit einem Hybrid-Monjaro gerechnet – und doch ist er da
geely-motors.com
Dmitry Yakin
Autor: Dmitry Yakin

Geely hat den globalen Rollout des Monjaro EM-i in Ägypten gestartet. Der Hybrid bekommt einen 1,5-Liter-Motor, e-AWD, einen Sprint von 0 auf 100 km/h in 5,83 Sekunden – und Kasachstan gehört zu den nächsten Märkten.

Wer hat gesagt, dass der Monjaro für immer ein Benzin-Crossover bleibt? Geely schlägt genau dieses Kapitel zu und öffnet ein neues: Das Modell wird offiziell zur globalen Hybrid-Familie. Der Monjaro EM-i ist bereits in Ägypten gestartet, als Nächstes stehen die VAE, Mexiko und Kasachstan an. Europa steht ebenfalls auf der Liste – nur etwas später. Genau diese Reihenfolge bestätigt Geelys eigene Pressemitteilung.

Und das ist erst das nächste Kapitel: Am 19. August hatte der Hersteller lediglich das globale Debut des Modells in Ägypten angekündigt und dabei die Architektur GEA Evo, das Hybridsystem EM-i Super Hybrid sowie den elektrischen Allradantrieb e-AWD vorgestellt, den Großteil der technischen Daten aber zurückgehalten.

Jetzt liefert das chinesische Magazin Yiche die fehlenden Zahlen. Herzstück des Hybridantriebs ist ein 1,5-Liter-Turbomotor, der speziell für das Hybridsystem ausgelegt ist. Der Sprint von 0 auf 100 km/h dauert 5,83 Sekunden. Der Verbrauch bei entladener Antriebsbatterie liegt bei nur 5,4 l/100 km. Die Allradversion ergänzt e-AWD um elektronisch geregelte CCD-Dämpfer.

Geely Monjaro
© geely-motors.com

Bei einer Länge von rund 4.800 mm wächst der Radstand auf 2.845 mm – für reichlich Platz im Fond ist gesorgt. Im Innenraum warten ein 25,6-Zoll-Head-up-Display, das Infotainmentsystem Flyme Auto, die Klanganlage Flyme Sound und eine Ambientebeleuchtung mit 256 Farben. Insgesamt gibt es drei Ausstattungen: die Frontantriebsversionen Pro und Max sowie das allradgetriebene Ultra. Geely nennt zudem einen Bremsweg aus 100 km/h von 33 Metern und ein Ergebnis im „Elchtest“ von 79 km/h.

Für Kasachstan ist das längst kein bloßes Versprechen mehr. Schon vor der globalen Premiere tauchte der Monjaro EM-i in lokalen Zulassungsunterlagen auf – mit Front- und Allradversion. Damit ist Kasachstan einer der konkretesten Punkte auf der Expansionskarte des Modells, nicht nur eine Zeile in einem künftigen Marketingplan.

Aktuelle Beiträge